Innenarchitekt*innen verbünden sich mit dem Verband für Bauen im Bestand

Der bdia bund deutscher innenarchitektinnen und innenarchitekten (www.bdia.de) und der Verband für Bauen im Bestand (www.fuerbauenimbestand.de) arbeiten zukünftig zusammen. Als einziger Berufsverband für Innenarchitekt*innen in Deutschland vertritt der bdia die Interessen der Expert*innen für das Bauen im Bestand. Die strategisch ausgerichtete Zusammenarbeit mit dem Verband für Bauen im Bestand soll Synergien schaffen, die das Bewusstsein für die Vorteile des Umbauens und Umnutzens von Immobilien in Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit stärken. Des Weiteren soll die Kooperation von gegenseitiger inhaltlicher Unterstützung und einem Wissensaustausch zum Thema Bauen im Bestand, die gegenseitige Vernetzung auf der politischen Ebene, gemeinsamen Veranstaltungen und Medienarbeit geprägt sein.

Der Verband für das Bauen im Bestand wurde im Jahr 2023 gegründet und setzt sich zum Ziel, Bauen im Bestand zu vereinfachen, Lösungsmöglichkeiten umsetzbar zu machen und bestehende Normen und Richtlinien anzupassen, so dass das Risiko und die Komplexität des Bauens im Bestand minimiert werden. Dabei möchte der Verband nicht quantitativ, sondern vor allem qualitativ Kräfte und Kompetenzen bündeln, um die nötige Transformation zu schaffen. Der Verband agiert branchenübergreifend und bündelt Fachwissen, um Fortschritte und neue Marktstandards zu erreichen.

Die Kernkompetenzen der Innenarchitekt*innen liegen darin, Potentiale von Bestandsimmobilien zu erkennen, zu nutzen und aufzuwerten. So kann durch die Umnutzung von Leerständen, die Modernisierung von Wohnungen, die Revitalisierung von Quartieren und die Integration von neuen Nutzungen in bestehende Strukturen die „Bauwende“ gelingen. Der bdia und der Verband für Bauen im Bestand vereinen ihre unterschiedliche Expertise für eine gemeinsame Vision: Das Bauen im Bestand ist das Bauen der Zukunft.

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