Nach dem „ja, aber“ kommt das „wissen, was geht“
Im Angesicht knapper und deshalb wertvoller Ressourcen, bietet das Arbeiten im Bestand bei der Immobilienentwicklung große Potenziale. Ein Hindernis für diese Entwicklung sind nicht nur gesetzliche Hürden, sondern vor allem der ungeübte Umgang mit dem Vorhandenen. So wie man Erfahrungen sammeln kann, um zu einem ausgewogeneren Umgang mit den Ressourcen zu kommen, so kann man auch Gesetze den Erkenntnissen und Bedürfnissen anpassen.
Die Bau- und Immobilienbranche kennt viele Gründe, warum Bauen im Bestand angeblich nicht funktioniert: zu teuer, zu komplex, zu riskant, regulatorisch schwierig oder wirtschaftlich nicht darstellbar. Das „Ja, aber“ prägt Debatten. Als Verband für Bauen im Bestand erleben wir jedoch täglich eine andere Realität. Deutschlandweit zeigen Projekte, dass Gebäude erfolgreich weiterentwickelt, umgenutzt und modernisiert werden können. Bürohäuser werden zu Wohnungen, Industrieareale erhalten neue Nutzungen, Quartiere werden nachverdichtet und erhaltenswerte Bausubstanz wird wirtschaftlich ertüchtigt....
