Treibhausgase: Bundesbauministerin spricht von einem Richtungswechsel

Bundesbauministerin Klara Geywitz kommentiert anlässlich der Prognose zur Treibhausgasbilanz 2022 des Umweltbundesamtes:

„Der Rückgang der Treibhausgasemissionen im vergangenen Jahr um 6 Mio. Tonnen im Gebäudebereich ist erst einmal positiv. Wir haben einen Richtungswechsel vorgenommen. So fördern wir mit 1,1 Mrd. Euro ausschließlich klimafreundlichen Neubau, die energetische Sanierung im Bestand wird mit 13 Mrd. Euro gefördert, und unsere Städte unterstützen wir dabei, ihre Schwimmhallen und Sportstätten zu sanieren und Flächen zu entsiegeln und zu begrünen.

Bei der Bau- und Wärmewende nehmen wir mit dem Qualitätssiegel Nachhaltige Gebäude den ganzen Lebenszyklus eines Hauses in den Blick, unterstützen mit einer Holzbauinitiative den Einsatz nachhaltiger Rohstoffe und setzen beim Heizen auf Technologieoffenheit, die uns vom fossilen Brennstoff wegbringt.

Grundsätzlich: Jedes Haus ist anders und kann unterschiedlich ertüchtigt werden. Gerade im Bestand haben wir da eine große Herausforderung zu bewältigen. Wir müssen unsere Gebäude stärker sanieren. Dafür braucht es eine gute staatliche Förderung. Eine allgemeine Sanierungspflicht per Gesetz lehne ich ab.

Wer heute klimaneutral baut oder saniert, spart in Zukunft auch Betriebs- und Energiekosten. Wir erreichen unsere Klimaschutzziele, wenn wir diesen Weg weitergehen.“

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