BFW: Wohnungsbau weiterhin in der Krise – Kosten senken durch Deregulierung

Der BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (www.bfw-bund.de) kommentiert die aktuellen Zahlen des Ifo Instituts zum Geschäftsklima im Wohnungsbau.

„Die Schraube an der in den vergangenen Jahren immer weitergedreht wurde, hat den Markt aktuell abgeschnürt. Bauen ist derart unwirtschaftlich geworden, weil es schlicht und einfach viel zu teuer geworden ist. Und das liegt vor allem an den immer aufwendigeren Anforderungen, die erfüllt werden müssen. Das kann sich niemand mehr leisten. Weder finanziell noch gesellschaftlich. Denn ohne neue Wohnungen werden viele Leute auf der Straße und im Regen stehen gelassen“, betont BFW-Präsident Dirk Salewski in Berlin.

„Es fehlen hunderttausende Wohnungen, die auf Grund weiterhin hoher Zinsen, weiter gestiegener Baukosten und weiter verschärften Anforderungen nicht gebaut werden. Mittlerweile auch nicht mehr geplant und genehmigt werden. Die Zahlen der vergangenen Monate malen ein düsteres Bild. Die Branche schüttelt den Kopf über die optimistischen Prognosen des Bauministeriums. Der Bedarf wird so niemals gedeckt werden. „Still ruht der Markt“, so lässt sich die Ist-Situation zusammenfassen“, so der BFW-Präsident.

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