BFW: Baugenehmigungen auf niedrigstem Stand seit 2010

Die Zahl genehmigter Wohnungen sinkt gegenüber dem Vorjahr um 43 700 auf 215 900 Wohnungen und damit auf den niedrigsten Stand seit 2010. „Nach der Bundestagswahl kann die Konsequenz dieser Schreckens-Bilanz nur lauten: Der Wohnungsbau muss unter die Top 3 Themen eingeordnet werden“, betont Dirk Salewski, Präsident des BFW Bundesverband Freier Immobilien und Wohnungsunternehmen (www.bfw-bund.de), in Berlin.

„Eines der zentralen Themen, das viele wirtschaftliche und soziale Schlüsselbereiche miteinander verknüpft, ist das Thema Wohnen. Die großen Zukunftsthemen, ob Energie oder Nachhaltigkeit - sind untrennbar damit verbunden. Der Wohnungsbau trug in den letzten Jahrzehnten signifikant zum deutschen Wirtschaftswachstum bei. Einerseits sind rund 6,6 Mio. Beschäftigte in der Wohnungsbaubranche tätig. Dadurch entstehen Steuereffekte in Höhe von 140,8 Mrd. Euro. Das sind rund 17 % der gesamten deutschen Steuereinnahmen.

Uns fehlen weiterhin hunderttausende Wohnungen. Wir bauen immer noch zu kompliziert und zu teuer. Wir fesseln unsere Handwerksbetriebe und Wohnungsunternehmen mit zig Formularen, Anträgen und Genehmigungsprozessen.

Lassen wir diejenigen, die dringend eine bezahlbare Wohnung benötigen nicht im Stich und buchstäblich im Regen stehen“, so der BFW-Präsident.

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