Von der alten Siedlungzum grünen Quartier
Die Cité Foch in Berlin-Reinickendorf, ursprünglich zwischen 1952 und 1976 als Wohnsiedlung für die französischen Streitkräfte und ihre Familien errichtet, wird derzeit von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) umfassend revitalisiert. Mit insgesamt rund 600 Neubauwohnungen soll das ca. 47 ha große Areal zu einem modernen, nachhaltigen Wohnquartier weiterentwickelt werden. Eine wichtige Rolle spielen dabei nachhaltige Bauweisen.
Für Architekten, Bauherren und Wohnungsbaugesellschaften ist die Wiederbelebung der Cité Foch ein interessantes Beispiel nachhaltiger Quartiersentwicklung, das zur Nachahmung anregt. Das Areal war nach dem zweiten Weltkrieg die größte von vier Wohnsiedlungen im französischen Sektor Berlins – mit 80 Gebäuden und 785 Wohnungen. Die höchste Bewohnerzahl erreichte die Siedlung 1991 mit etwa 2.600 Personen. Entstanden ist die Cité Foch auf dem Grundstück einer ehemaligen Maschinenfabrik, die von französischen Truppen 1945 beschlagnahmt und zunächst als Notunterkunft genutzt wurde.
Nach der...
