Vom Messwert zum Mehrwert
Früher dienten Verbrauchsdaten vor allem der Heizkostenabrechnung. Heute leisten sie dank Fernauslesung und digitaler Datenübertragung deutlich mehr: Sie helfen Bewohnern beim Energiesparen, erleichtern Verwaltern die Bewirtschaftung und schaffen eine belastbare Basis für Sanierungsstrategien und ESG-Reporting.
Submetering bezeichnet die Erfassung von Wärme- und Wasserverbräuchen innerhalb eines Gebäudes auf Ebene der einzelnen Nutzeinheiten. Lange hatten diese Daten vor allem eine Funktion: Sie ermöglichten die verbrauchsabhängige Abrechnung von Heiz- und Warmwasserkosten. Den rechtlichen Rahmen dafür bildet die 1981 eingeführte Heizkostenverordnung (HKVO). Auch heute bleibt die Jahresabrechnung ein wichtiger Anwendungsfall. Doch die Rolle der Verbrauchsdaten reicht inzwischen weiter. Das ist sowohl Folge regulatorischer als auch technischer Entwicklungen.
Die regulatorische Entwicklung
Einen...
