Badsanierung

Wanne raus, Dusche rein

Bei der Badsanierung in Mehrfamilienhäusern tut sich für den Bauherrn in der Regel ein Spannungsfeld auf: Zu bedenken sind die Kosten pro Wohneinheit, Zeitaufwand je Bad, Höhe der Mietanpassung, Koordination der Baubeteiligten und vieles mehr. Statt einer Komplettmaßnahme gibt es als sinnvolle Alternative die Teilsanierung mit vorgefertigten Rückwänden. Sie bietet sich vor allem bei einem Wechsel von Badewanne zu Dusche an.

Soll das Bad komplett erneuert werden?

Grundsätzlich liegt es in der Entscheidungsfreiheit des Vermieters, ob er das Bad in der Wohnung seiner Mieter umbauen lässt oder nicht. Für ihn bedeutet es zunächst Werterhalt. Geht die Maßnahme über den Substanzerhalt hinaus, kann es auch eine Wertsteigerung des Immobilieneigentums bedeuten. Der Mieter erhält entweder eine Instandsetzungsmaßnahme, eine modernisierende Instandhaltung oder eine Modernisierung und damit eine dauerhafte Verbesserung des Wohnkomforts.

In jedem Fall geht dies mit Unannehmlichkeiten während der Baumaßnahme einher. Nur in Härtefällen kann der Maßnahme widersprochen werden. Im Hinblick auf eine Mietanpassung ist die Einstufung der Maßnahme wichtig, denn danach richtet sich die Auswirkung auf die Mieter. Deren Mitwirkung ist insofern sinnvoll, als ein Konsens die Umsetzung erleichtert.

Größere Zustimmung erreicht der Bauherr durch das klar definierte Zeitfenster einer Teilsanierung. Der Eingriff in eine Wohnung dauert nur wenige Tage, im Gegensatz zu einer Komplettmaßnahme. Wird ein Bad rundum erneuert, ist von einer Dauer von zwei bis drei Wochen auszugehen. Währenddessen muss dem Mieter eine andere Möglichkeit für die persönliche Hygiene geboten werden, eventuell ist ein Hotelaufenthalt zu finanzieren. Der Aufwand ist um ein Vielfaches höher. Da Fluktuation und damit die Option auf Instandsetzung während eines Leerstands heute seltener gegeben ist, bietet sich die Teilsanierung als Alternative an.

Pluspunkt barrierefrei

Im Wohnungsbestand finden sich häufig Bäder, die lediglich mit einer Wanne ausgestattet sind. Diese wird dann für das Baden und Duschen genutzt. Steht eine Maßnahme im Bad an, unabhängig, ob Instandhaltung oder Modernisierung, ist der Wechsel von Wanne zu Dusche in jedem Fall eine Überlegung wert. Die Vorteile einer neuen Lösung liegen auf der Hand: Eine bodenebene Dusche bietet einen bequemen Zugang und stellt damit einen echten Mehrwert dar – Stichwort Barrierefreiheit. Zudem bringen faltbare Duschabtrennungen mehr Bewegungsfreiheit und Armaturen mit Thermostat gelten als zeitgemäße Variante.

Bislang war mit einer solchen Veränderung ein großer Eingriff und viel Aufwand verbunden. Durch eine Teilsanierung mit den vorgefertigten Rückwänden DecoMotion aus dem Hause Duschwelten kann der Umbau von Wanne zu Dusche schnell und sicher erfolgen. Zudem ist eine – wenn auch eingeschränkte – Nutzung des Badezimmers möglich.

Das leisten die Rückwände

Die Teilsanierung bietet eine attraktive Möglichkeit, die ohne aufwendige Stemm- und Fliesenarbeiten auskommt. Das Entfernen des vorhandenen Fliesenbelags ist eine laute und Schmutz erzeugende Tätigkeit. Sie entfällt bei einem Einsatz der Rückwände, denn vorhandene und fehlende Fliesenflächen – nach dem Ausbau einer Wanne – werden mit DecoMotion verdeckt. Selbst wenn mehr als die Dusche installiert wird, etwa ein Waschbecken oder ein WC, können Rückwände die Maßnahme deutlich vereinfachen.

Die Verarbeitung der hochwertigen Aluminium-Verbundplatten von 3 mm Dicke lässt sich mit üblichen Holz- bzw. Metall-Bearbeitungsgeräten wie Stichsägen oder Bohrmaschinen ausführen. Das betrifft zum Beispiel ein Anpassen der Länge oder Breite und Öffnungen für Armaturen. Der gesamte Zeitaufwand sowie die Kosten sind leicht einzuschätzen. Die fertigen Flächen sind temperaturbeständig, fugenfrei und einfach zu reinigen. Das sind im Alltag ebenfalls Vorteile, die gegenüber Mietern kommuniziert werden können. Zudem weist die Oberfläche der Elemente eine hohe Lichtbeständigkeit auf.

Zahlreiche Varianten

Spezialisierte Unternehmen wie Duschwelten haben eine ganze Reihe von Modellen im Angebot. DecoMotion Rückwände können zum Beispiel in Holz- oder Maueroptik, mit Fliesendekor, in Steinanmutung oder sogar mit Fotomotiven geliefert werden. Bleiben geflieste Flächen im Badezimmer erhalten, lassen sich sowohl kontrastierende als auch farblich passende Ausführungen für einen Duschbereich wählen. Die Platten werden in drei Größen hergestellt. Ein für die Dusche übliches Format ist einen Meter breit und 2,1 Meter hoch, häufig wird aber auch die mit 2,55 m raumhohe Ausführung genutzt. Außerdem steht noch das Maß 1,5 m Breite mal 2,55 m Höhe zur Verfügung. Für eine größere Fläche lassen sich die Platten verbinden, je nach Wunsch mit oder ohne Profil. Das kommt zum Beispiel in Frage, wenn über die Dusche hinaus eine Wand als Ganzes neu gestaltet wird.

Freie Wahl bei Komponenten

Um eine moderne Duschlösung zu schaffen, wird neben den Rückwänden eine Duschwanne, eine Abtrennung und eine Armatur benötigt. Dabei gibt es keine Einschränkungen. Bei den Duschwannen oder den befliesbaren Duschboards ist der Ablauf zu prüfen, damit der passende Siphon eingesetzt wird. Beliebt ist heute die Linienentwässerung, meist mit einer Edelstahlabdeckung. Eine Duschabtrennung kann aus einem großen Angebot gewählt werden, etwa ein feststehendes Element und eine Schwingtür, ein Eckeinstieg oder ein faltbares Modell. Auch Thermostat-Armaturen mit Kopfbrause sind erhältlich.

Schnelle Umsetzung

Bei einer unkomplizierten Raumsituation und guter Vorbereitung kann das Anbringen der DecoMotion Rückwände für eine Dusche innerhalb eines Tages bewältigt werden. Sind die Vorarbeiten etwas umfangreicher, wird mit zwei Tagen kalkuliert. In der Regel wird eine neue Duscharmatur angebracht, für die der Montagepunkt festgelegt werden muss. Die Anschlüsse für Warm- und Kaltwasser sind entsprechend vorzubereiten. Der Untergrund ist gegen eindringende Feuchtigkeit zu schützen. Die Platten werden direkt auf Fliesen oder Putz befestigt. Erfahrene Monteure erledigen eine solche Teilsanierung schnell und ohne großen Aufwand. Durch die Trocknungszeit des Silikons nach dem Einbau der Duschabtrennung ist eine Wartezeit von 24 Stunden gegeben. In jedem Fall ist das Bad rasch fertig und der Mieter kann seine neue Dusche nutzen.

Eine bodenebene Dusche bietet einen bequemen Zugang und stellt damit einen echten Mehrwert dar – Stichwort Barrierefreiheit.

Durch eine Teilsanierung mit vorgefertigten Rückwänden kann der Umbau von Wanne zu Dusche schnell und sicher erfolgen.

Service inklusive

Bei der Umsetzung von Projekten bieten renommierte Hersteller vielfältige Unterstützung an. Dies betrifft zum Beispiel folgende Aspekte:

· Gestaltung und Planung von Duschkonzepten

· Individuelle Beratung und Erarbeitung von Lösungsvorschlägen

· Aufmaß-Service für Duschabtrennungen

· Verfassen von Ausschreibungstexten

· Prüfung und Bewertung von technischen Anforderungen

· Bereitstellung von Mustern

· Montageservice durch den Hersteller

· Direktanlieferung zum Bauobjekt

· Eigener Kundendienst des Herstellers

· Auftragskoordination, -abwicklung und Endabnahme sowie Nachbetreuung

x

Thematisch passende Artikel:

Kombi-Lösung: Dusche und Wanne in einem

So kommen auch ältere Mieter wieder in die Wanne

Viele Entscheider aus der Wohnungswirtschaft stehen vor dem gleichen Problem: Ihre Mieter kommen in die Jahre und die Bäder auch. Senioren können oft nicht mehr duschen, weil im Bad nur eine Wanne...

mehr
Ausgabe 2015-05 Abdichtung

Schallschutz für Dusche und Wanne

Densaband heißt ein Schallschutzband, das die Schallübertragungen von Dusch- oder Badegeräuschen zu angrenzenden Räumlichkeiten vermindert. Damit ist, so die Blanke GmbH, der geforderte...

mehr