Corona-Krise: ZVEH befragt Innungsfachbetriebe zu Auswirkungen

Nur wenige Wochen liegen zwischen der Frühjahrskonjunkturbefragung, die der Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH, www.zveh.de) traditionell bei rund 20.000 Innungsfachbetrieben durchführt, und der jetzigen, außerplanmäßigen, Befragung. Die Welt aber hat sich seitdem rasant verändert: Die Corona-Pandemie hat mittlerweile auch Deutschland fest im Griff, seit Mitte März sorgt der Lockdown dafür, dass die Wirtschaft nur noch auf Sparflamme läuft.

Wie geht es den Betrieben aktuell?

Um zu erfahren, inwieweit die Inhaber und Mitarbeiter der elektrohandwerklichen Betriebe von der Corona-Krise betroffen sind und wo sie die größten Probleme sehen, hat sich der ZVEH kurzfristig entschlossen, eine erneute Umfrage durchzuführen. Aufgrund der dynamischen Entwicklung der Situation wird sie in den kommenden Wochen wiederholt.

Vier Themenkomplexe, 20 Fragen

Der Fragenbogen umfasst 20 Fragen, die sich auf vier Themenkomplexe verteilen: Auswirkungen durch die Corona-Krise, Beurteilung der Geschäftslage infolge der Corona-Krise, Maßnahmen und politische Forderungen sowie Angaben zur Unternehmensstruktur. Gefragt wird unter anderem danach, ob Betriebe bereits Arbeitszeitverkürzungen vorgenommen oder Lieferengpässe registriert haben, wie sie die Geschäftslage ihres Unternehmens beurteilen, ob staatliche Unterstützungsmaßnahmen in Anspruch genommen wurden oder ob Ähnliches geplant ist. Auch nach Forderungen in Richtung Politik wird gefragt.

Die Umfrageergebnisse will der ZVEH dazu nutzen, seine Mitglieder in der aktuellen Krise noch besser zu unterstützen und Interessen und Anliegen der Elektrohandwerke gezielt an Politik und Branchenpartner weiterzugeben.

„Unsere Aufgabe als Verband besteht darin, die wirtschaftlichen und fachlichen Interessen der Innungsbetriebe zu vertreten – und das gilt in schwierigen Zeiten natürlich ganz besonders. Von der Befragung versprechen wir uns Daten, anhand derer wir unsere Unterstützung für die Innungsbetriebe noch besser an deren Bedarf ausrichten können. Valide Daten helfen uns zudem bei der politischen Kommunikation, denn mit entsprechenden branchenspezifischen Zahlen können wir die derzeitige Entwicklung dokumentieren und auch Forderungen an politische Entscheidungsträger mehr Stoßkraft verleihen“, so ZVEH-Hauptgeschäftsführer Ingolf Jakobi

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