Berliner Brunnenviertel: degewo weiterhin starker Partner der Quartiersentwicklung

‚Waschküche‘ von außen.
Foto: degewo

‚Waschküche‘ von außen.
Foto: degewo
„Gefestigte Strukturen“ und „positive Entwicklung“ – Begriffe, die verwendet werden, wenn heute die Rede vom Berliner Brunnenviertel ist. Vor allem zu Beginn des Jahrtausends war dies noch eine wenig beachtete Gegend, die eher als schwieriges Pflaster galt. Die Situation war in hohem Maße von Arbeitslosigkeit und den entsprechenden Folgen sowie Wohnungsleerstand gekennzeichnet.

Als größter Eigentümer und Verwalter von Wohnungen und Gewerbeflächen in dem Viertel startete die kommunale Wohnungsbaugesellschaft degewo (www.degewo.de) deshalb 2004 eine Initiative zur integrierten Entwicklung des Quartiers. Nahezu gleichzeitig richteten der Senat von Berlin und der Bezirk Mitte zwei Quartiersmanagements an der Brunnenstraße und Ackerstraße im Rahmen des Bund-Länder-Programms „Soziale Stadt“ ein, das nun „Städtebauförderprogramm Sozialer Zusammenhalt“ heißt. Als starker Partner begrüßte degewo die Initiative von Bund, Land und Bezirk und unterstützte zahlreiche Maßnahmen mit dem unternehmenseigenen Quartiersmanagement.

Die gebündelte Kraft hat zur Stabilisierung des Quartiers und auch zur Zufriedenheit mit der Wohnsituation insgesamt geführt. Zum Jahresende 2020 wurde das Quartier deshalb aus der Sonderförderung des Programms „Sozialer Zusammenhalt“ entlassen.

Nun geht es, so die für das degewo-Quartiersmanagement verantwortliche Leiterin, Katrin Baba-Kleinhans, darum, „das in den vergangenen Jahren Erreichte gemeinsam mit dem Bezirk und Partnern dauerhaft zu sichern. Wir werden deshalb unser Engagement weiterführen. Besonders wichtig sind uns Begegnungsräume im Kiez. Mit der ‚Waschküche‘ an der Feldstraße stellen wir einen Raum zur Verfügung, der durch unsere Partner, die evangelische Versöhnungsgemeinde und Aktive vor Ort, zu einer Anlaufstelle und Aktionsraum entwickelt werden und allen Bewohnerinnen und Bewohnern offenstehen soll. Die Anschubfinanzierung erfolgte über Städtebauförderungsmittel. Auch wir haben als in den Ausbau des Treffs investiert und fördern langfristig den Betrieb der ‚Waschküche‘ . Wir wollen die Bewohner und Nutzer anregen, sich zu beteiligen, damit die Identifikation mit diesem Quartier wächst. Es soll einfach noch schöner und attraktiver werden. Wir wollen das Nachbarschaftliche weiter stärken – für die Anwohner und für ein lebenswertes Quartier.“

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