Ein neues Quartiertrotzt dem Bahnlärm
Ein altes, versiegeltes Gewerbegelände, umgeben von in die Jahre gekommenen Einfamilienhäusern und untermalt vom Lärm einer Bahnstrecke – das war die Ausgangslage für die Planung des Geländes in Hannover-Burg. Dort entstanden ist das Wohnquartier Gretelriede, dessen Freiraum nicht nur den Anwohnerinnen und Anwohnern eine hohe Aufenthaltsqualität bietet.
Ein neues Stück Stadt mit bezahlbarem Wohnraum zu schaffen und dieses an einen Freiraum anzubinden, der mehr ist als nur dekoratives Grün – mit dieser Zielsetzung ging die Wohnungsgenossenschaft Herrenhausen an die Entwicklung des Grundstücks in Hannover-Burg. In einem Prozess, der sich über zehn Jahre zog, schufen Architekt Julius Blencke und sein Team von pk nord aus Hannover ein Wohnquartier mit 136 Wohneinheiten, verteilt auf fünf Bauten auf dem dreieckigen Baufeld.
Planen im Spannungsfeld
Schon früh im Prozess zeigte sich, dass die Umsetzung eine besondere Planung benötigt. Nicht nur...
