BBU-Preis für Nachhaltigkeit im Wohnungsbau

Ausgezeichnete Genossenschaften

Zweimal Berlin, einmal Prenzlau: Drei Wohnungsgenossenschaften wurden kürzlich mit dem Preis des Verbandes Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU, www.bbu.de) ausgezeichnet. Das Motto des Wettbewerbs lautete diesmal „Zukunft macht Unternehmen“ und orientierte sich am Thema der diesjährigen BBU-Tage „Erfolgsfaktor Nachhaltigkeit“. Die BBU-Tage sind die größte wohnungswirtschaftliche Fachveranstaltung in der Hauptstadtregion.

Gesucht wurden Beispiele für besonders nachhaltiges Handeln der Wohnungsunternehmen im Neubau, bei Modernisierungen, im sozialen Bereich oder bei der Unternehmensorganisation. Die Leitfrage dabei: Wie machen sich die Unternehmen zukunftsfest? Die Jury unter Vorsitz von Prof. Dr. Rainer Hascher, Architekturprofessor an der Technischen Universität Berlin und Gründungsmitglied der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen, konnte in den Kategorien Genossenschaften und Gesellschaften aus 25 Beiträgen die Gewinner auswählen. „Damit hatten wir in diesem Jahr so viele Beiträge wie noch nie“, so BBU-Vorstand Maren Kern. „Das zeigt, wie wichtig Nachhaltigkeit den Wohnungsunternehmen ist.“

Der erste Preis in der Kategorie „Genossenschaften“ ging an die Berliner Bau- und Wohnungsgenossenschaft von 1892 eG für ihr Projekt „120 Jahre Nachhaltigkeit“ am Beispiel der Gartenstadt Falkenberg. Mit dem zweiten Preis wurde die Wohnungsbaugenossenschaft „Neues Berlin“ eG mit ihrem Projekt „Altengerechtes Wohnen“ ausgezeichnet. Platz drei belegt die Wohnungsgenossenschaft Prenzlau eG mit ihrem generationengerechten Umbau eines zuvor leer stehenden Internats.

Unter dem Dach des BBU sind 360 Wohnungsbaugesellschaften und -genossenschaften der Länder Berlin und Brandenburg vereint. Die BBU-Mitgliedsunternehmen bewirtschaften gut 1,1 Mio. Wohnungen. Das sind rund 40 % aller Mietwohnungen in Berlin und fast 50 % der Mietwohnungen im Land Brandenburg.

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