Bundeswettbewerb „Gärten im Städtebau“

30 Kleingartenanlagen ausgezeichnet

Der Wettbewerb „Gärten im Städtebau“ wird alle vier Jahre veranstaltet und wurde auch 2014 wieder vom Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e.V. (BDG) und dem Bundesumwelt- und -bauministerium (BMUB) gemeinsam durchgeführt. Der 23. Bundeswettbewerb stand unter dem Motto: „Gemeinsam gärtnern – gemeinsam wachsen“. Aus 15.000 Kleingartenvereinen haben sich in vorgeschalteten Landeswettbewerben 30 Kleingartenanlagen für die Endrunde qualifiziert. Die Kleingartenbewegung besteht seit 150 Jahren in Deutschland und erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Das Bundeskleingartengesetz bildet dabei die Grundlage und den schützenden Rahmen für die Aktivitäten der Kleingärtner. Darüber hinaus bieten neue Initiativen des BMUB wie das Projekt „Grün in der Stadt“ die Möglichkeit, gesellschaftliches Engagement zu würdigen und einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen. Der Wettbewerb brachte auch dieses Mal wieder viele neue Ideen hervor. Dazu zählen z. B.

– Kinderprojekte in Zwickau, in Leipzig, in Herne oder in Berlin Treptow-Köpenick
– Naturlehrpfade/ Naturschutzprojekte in Wilster und Nürnberg
– Tafelgärten in Querfurt und Aschersleben
– Seniorengärten in Delitzsch-Ost und in Karlsruhe sowie
– Integrationsprojekte in Kaiserslautern, Hamburg und in Hildesheim.

An der Abschlussveranstaltung, die am 22. November 2014 in Berlin stattfand, nahmen über 1000 Kleingärtner, Bürgermeister und Abgeordnete aus ganz Deutschland teil. Im Rahmen der Preisverleihung überreichte Florian Pronold, Parlamentarischer Staatssekretär im BMUB, 9 Gold-, 15 Silber- und 6 Bronzeplaketten. Fünf Sonderpreise zu je 1000 Euro für besondere Leistungen gingen an die Gartenfreunde in Wilster, Rostock-Warnemünde, Roßwein, Querfurt und Langen. Diese Auszeichnungen wurden außerhalb des Wettbewerbs als Anerkennung für beachtliche Leistungen, aber auch als Ansporn für künftige Projekte verliehen.

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