Abfall zu Asset:
Zirkuläre TGA

Zirkuläres Bauen ist mehr als der Einsatz von Holz und Recyclingbeton. Auch Gebäudetechnik muss kreislauffähig sein, um CO2-Emissionen einzusparen und Rohstoffe zu sichern. Vielversprechende Lösungen gibt es bereits.

Bisher konzentriert sich zirkuläres Bauen in der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft primär auf die erneute Verwertung mineralischer Massen, da Betonbruch den Großteil an Bauschutt ausmacht. Zunehmend rückt die Kreislauffähigkeit von technischer Gebäudeausstattung (TGA) ebenfalls in den Fokus von Bauherren, Projektentwicklern und Gebäudeeigentümern. Zwar macht sie nur 1 bis 4 % der Gebäudemasse aus, ist aber für bis zu 50 % der grauen Emissionen verantwortlich, also der Treibhausgase, die über den gesamten Lebenszyklus eines Produkts oder Gebäudes - von der Rohstoffgewinnung über Produktion und...

Thematisch passende Artikel:

Stiftung zieht Erfolgsbilanz und löst sich auf

Kreislaufwirtschaft auf den Weg gebracht

Generell hat sich in der Branche in den vergangenen Jahren ein bewussterer Umgang mit Ressourcen entwickelt. Innovative Lösungen, Leitlinien und Zertifizierungen sind inzwischen Tagesgespräch. Daher...

mehr