„Lipsia-Turm“ ist fertiggestellt: Leipzigs neues Wohnhochhaus lockt mit innovativem Service-Konzept

Bietet bezahlbaren Wohnraum und eine gute Wohnungsausstattung: der „Lipsia-Turm“.
Foto: W&R IMMOCOM

Bietet bezahlbaren Wohnraum und eine gute Wohnungsausstattung: der „Lipsia-Turm“.
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Freier Blick auf Stadt und Umland, sehr gut ausgestattete Wohnungen, ein großer Gemeinschaftsgarten und eine umfangreiche soziale Betreuung: Das sind nur vier Vorzüge, die der nun vollendete in Leipzig-Grünau seinen Bewohnern bietet. Mit 42 Metern Höhe und einer Bruttogeschossfläche von 7.444 Quadratmetern avanciert das imposante Bauwerk zu einem neuen Wahrzeichen in Leipzigs westlichstem Stadtteil. Namensgebend für den weithin sichtbaren Wohnturm an der Miltitzer Allee 32 ist die Wohnungsgenossenschaft „Lipsia“ eG (www.wg-lipsia.de), die dafür mehr als 13 Mio. Euro investiert hat.

„Wir freuen uns sehr, dass wir dieses herausragende Projekt unweit vom Kulkwitzer See realisieren konnten. Für uns als Genossenschaft war es eine besondere Herausforderung, den Neubau in gut zwei Jahren neben dem Alltagsgeschäft fertigzustellen. Wir haben damit einen wichtigen Beitrag zu einer Aufwertung des Quartiers mit hochwertigem und zugleich bezahlbarem Wohnraum geleistet“, sagt Dr. Kristina Fleischer, Vorstandsvorsitzende der Lipsia.

Architektonisch verantwortlich für den „Lipsia-Turm“ ist die Fuchshuber Architekten GmbH aus Leipzig. Auf 13 Stockwerken bietet das prägnante Hochhaus Raum für 60 altersgerechte und barrierefreie Ein- bis Drei-Raumwohnungen für alle Generationen – zwischen 30 und 110 Quadratmeter groß, allesamt ausgestattet mit Parkett, Fußbodenheizung sowie Loggia oder Terrasse. Zur Motivierung kleiner „Nachbarschaften“ verfügt jede Etage über gemeinschaftliche Räume. Im Erdgeschoss befinden sich eine Cafeteria und eine Rezeption mit Concierge. Zahlreiche Aufenthaltsmöglichkeiten sind in den parkähnlich gestalteten Freiflächen vorhanden. 

Zu den Besonderheiten der neuen Landmarke gehört das Wohnkonzept: Die Bewohner leben selbstständig in ihrer Wohnung und können gezielt Serviceleistungen im Haus in Anspruch nehmen. Service-Wohnen heißt dieses Format, das dem Genossenschaftsgedanken Rechnung trägt und ausdrücklich nicht als betreutes Wohnen konzipiert, sondern auch an Jüngere gerichtet ist. „Unser neues Service-Wohnen steht für eine zeitgemäße und zukunftsorientierte Wohnform. Menschen in allen Lebensphasen soll es möglich sein, in gewohnter Umgebung wohnen zu bleiben“, betont Nelly Keding, Vorstand Wohnungswirtschaft.

Sozialer Partner im „Lipsia-Turm“ ist der Volkssolidarität Stadtverband Leipzig. Ein Ansprechpartner des Verbandes kümmert sich täglich zu festgelegten Zeiten um die Anliegen der Bewohner. Die Grundleistungen reichen von einem Brief-Paket-Service über die Vermittlung von Dienstleistungen und eine erste Hilfestellung bei Erkrankungen bis hin zu kulturellen Angeboten wie Informations- und Bildungsveranstaltungen. Buchbare Zusatzleistungen sind zum Beispiel die Übernahme von Einkäufen, Botendienste oder die Wohnungsreinigung.

Der Kaltmietpreis liegt durchschnittlich bei etwas mehr als zehn Euro pro Quadratmeter und damit unter den aktuellen Durchschnittsmieten für Neubauten in Leipzig. Hinzu kommt die im Mietvertrag inkludierte Servicepauschale in Höhe von 2,38 Euro pro Quadratmeter für die Grundleistungen der Volkssolidarität. Die Vorauszahlungen für Betriebs- und Nebenkosten sind mit 2 Euro pro Quadratmeter niedrig, da die Lipsia auf ein bereits bewährtes Gebäudeleitsystem zum Energiesparen setzt.

Zwei Drittel der Einheiten sind bereits vermietet, die ersten Mieter ziehen Ende Juni ein.

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