500 Kunden, 50 Mitarbeiter und 1,5 Mio. verwaltete Einheiten – casavi startet in Jahr fünf

Das 2015 gegründete Münchner Unternehmen casavi bietet eine Kommunikations- und Produktivitäts-Plattform für die digitale Immobilienverwaltung an.
Foto: casavi GmbH

Das 2015 gegründete Münchner Unternehmen casavi bietet eine Kommunikations- und Produktivitäts-Plattform für die digitale Immobilienverwaltung an.
Foto: casavi GmbH
Im Juni 2020 wird die Münchner casavi GmbH fünf Jahre alt. Mittlerweile nutzen dabei 500 Kunden, tausende ihrer Mitarbeiter und mehr als 100.000 Endanwender die Kommunikations- und Produktivitäts-Plattform für die digitale Immobilienverwaltung – im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das eine Verdoppelung in allen wichtigen Messgrößen. casavi konnte sich damit in nur wenigen Jahren vom Proptech-Startup zum Digitalisierungs-Treiber der Immobilienwirtschaft in Deutschland, Österreich und der Schweiz entwickeln. Zeit, Bilanz zu ziehen:

„2019 war mit Abstand das erfolgreichste Jahr in der noch jungen Unternehmensgeschichte“, verkündet Peter Schindlmeier, Geschäftsführer der casavi GmbH. Zum einen wurden die jährlichen Unternehmensziele mehr als übertroffen und zum anderen wurde ein wichtiger Grundstein für zukünftiges Wachstum und Erfolg gelegt. Die Rede ist vom Neuzugang in der Produktfamilie: Relay, eine cloud-basierte digitale Lösung, die das gesamte Gebäude-Ökosystem verbindet und als Dreh- und Angelpunkt alle beteiligten Unternehmen vernetzt. Davon profitieren sowohl Dienstleister, wie zum Beispiel Energieversorger, Versicherungsmakler, Messdienstleister, Facility Manager oder Handwerker als auch Immobilienverwalter. Dass das Produkt und das dahinter stehende Konzept ankommen, beweisen Unternehmen wie Brunata Metrona oder EverReal, die 2019 das casavi-Partnernetzwerk erweitert haben. Petra Schmucker, Geschäftsführerin von Brunata Metrona München dazu: „Mithilfe der Anbindung an Relay können wir den Digitalisierungsgrad der uns betreffenden Kommunikations- und Verwaltungsprozesse deutlich ausbauen und dadurch signifikante Geschwindigkeits- und Qualitätssteigerungen für unsere Kunden erzielen.“

Präsenz im deutschsprachigen Raum ausgebaut

Mittlerweile werden über casavi rund 1,5 Mio. Wohneinheiten verwaltet. Am Hauptstandort München, in Berlin und seit Anfang 2019 auch in Frankfurt zählt das Unternehmen inzwischen rund 50 Mitarbeiter. Aber auch für den österreichischen Markt hat casavi mittlerweile ein eigenes Team aufgestellt, das sich verstärkt um die Bedürfnisse der Kunden vor Ort kümmert. Denn casavi verfolgt eine klare Strategie: Durch lokale Partnerschaften möchte das überregional agierende Unternehmen für Kunden vor Ort den bestmöglichen Service anbieten. „In Österreich genießen wir mit unserer Lösung ein Alleinstellungsmerkmal. Dieses wollen wir weiter ausbauen und sind daher froh, auf die Erfahrung und Expertise unserer neuen österreichischen Partner zurückgreifen zu können“, so Schindlmeier. Zu den neuen Partnern zählen unter anderem die Real Data Systems GmbH und die IGEL Software GmbH.

Auch der Schweizer Markt ist zum Jahresende stärker in den Fokus gerückt. Maßgeblich dazu beigetragen hat die Partnerschaft mit dem Schweizerischen Verband der Immobilienwirtschaft (SVIT). Als Spitzenverband der Immobilienwirtschaft ermutigt der SVIT seine Mitglieder dazu, den Weg in die Digitalisierung mittels Selbstanalyse zu wagen. Dafür hat der SVIT Zürich den “Digitalen Kompass” entwickelt, der als interaktiver Ratgeber für digitale Handlungsempfehlungen fungiert und dem ganzen Verband zur Verfügung gestellt wird. casavi belegt hier exklusiv den Bereich Kundenportal. Die Erfahrungen aus der erfolgreichen Verbandsarbeit in Deutschland der letzten Jahre, u.a. als aktives Mitglied der Arbeitsgruppe Digitalisierung des VDIV, spielt dabei eine wichtige Rolle.

casavi REAL Insights: Kundennähe und Praxisorientierung

Für Bestandskunden und Interessenten aus der jeweiligen Region hat casavi im vergangenen Jahr erstmals ein eigenes Kundenevent auf die Beine gestellt. In München und in Hamburg gingen die Teilnehmer dabei unter anderem der Frage nach, wie andere Hausverwalter die Digitalisierung in ihrem Unternehmen vorantreiben. Bei einem Mix aus Vorträgen, Diskussionsrunden und gemütlichem Beisammensein wurden viele Erfahrungen gewonnen und neue Kontakte geknüpft. „Die Vorträge und Workshops waren wirklich hilfreich und gut aufeinander abgestimmt. Ich konnte viele interessante Informationen mitnehmen, um die Arbeit in meiner Hausverwaltung noch effizienter zu gestalten“, berichtet Michael Specht von der Hausverwaltung Specht vom Event in München. Schindlmeier resümiert: „Beide Veranstaltungen sind auf großes Interesse gestoßen, weshalb die Event-Serie 2020 ausgebaut werden soll.“

Mit Partnern die Entwicklung gestalten

Eine weiter Säule des jungen Unternehmens, die stetig ausgebaut wird, sind Partnerschaften. Zum immer größer werdenden Netzwerk zählen Verbände, wie der VDIV oder der BVI, ebenso wie Softwareunternehmen – zum Beispiel die Haufe Group oder Spacewell. „Mittlerweile haben auch die etablierten Softwareanbieter für sich erkannt, wie wichtig die Zusammenarbeit mit innovativen jungen Unternehmen ist, um langfristig die wachsenden Kundenbedürfnisse abzudecken“, erklärt Schindlmeier. Den Nutzern ermöglichen die Partnerschaften das Arbeiten weiter zu erleichtern und ihre Produktivität zu steigern. Wie gut das funktioniert, zeigt auch ein Blick auf die Gewinner der VDIV-Auszeichnung Verwalter des Jahres: Seit 2017 waren jedes Jahr zwei von drei durch den VDIV ausgezeichneten Verwalter casavi-Kunden.

Die Ambitionen für die kommenden Jahre sind entsprechend hoch gesteckt. Schindlmeier dazu: „Wir haben bewiesen, dass casavi sich in einem traditionell geprägten Marktumfeld etablieren und dabei wichtige Impulse für die Weiterentwicklung der Branche setzen kann. Die kommenden fünf bis zehn Jahre werden technologische Veränderungen mit sich bringen, die auch in der Immobilienwirtschaft für Disruption sorgen werden. Wir sehen uns bestens dafür gerüstet, diese Veränderungen zum Vorteil unseres stark wachsenden Kundenstamms frühzeitig zu erkennen und nutzbar zu machen.“

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