Umstellung der Grundlast
auf Holzpellets
Auf dem Weg zur Klimaneutralität werden Heizzentralen und Wärmenetze, sofern im Auftrag des Bundeslandes Baden-Württemberg betrieben, schrittweise umgestellt. Der Anteil regenerativer Energieträger soll so hoch wie möglich sein. Die Liegenschaft „Kloster und Schloss Salem“ (Bodenseekreis) ist das erste von zehn Muster-Vorhaben und wird im Mai 2027 fertiggestellt. Dann stammen bei diesem komplexen, bisher mit fossilem Gas beheizten Objekt 66 % der eingesetzten Energie aus regenerativen Quellen.
Bei dem zukünftig bivalenten Heizungskonzept deckt der Brennstoff Holzpellets die Grundlast ab, das sind 500 kW bzw. 60 % der Heizlast. Für Spitzenlast oder Notfall und Wartungsarbeiten (Redundanz) werden zwei neue Gas-Brennwertkessel installiert. Im Fokus der folgenden Objektreportage stehen das Lager und die Entnahme der Holzpellets sowie der automatische Transport mit Förderspiralen bis zum Heizkessel.
Drei Förderspiralen zur Pelletentnahme
Aus früherer Zeit lag noch ein ausgedienter Öltank im Außengelände, der geborgen und entsorgt wurde, bevor an seine Stelle der neue Holzpelletspeicher...
