Digitale Lösungen fürdie Heizinfrastruktur
Für die Wohnungswirtschaft stellt sich immer dringlicher die Frage, wie sich Energieverbräuche senken lassen, ohne zusätzliche finanzielle Belastungen durch aufwendige Sanierungsmaßnahmen zu schaffen. Bestehende Heizinfrastruktur optimieren lautet daher das Gebot der Stunde. Digitale Steuerungs- und Messtechnik eröffnet hierfür neue Handlungsspielräume.
Laut Statistischem Bundesamt konnten im Jahr 2024 etwa 5,3 Millionen Menschen in Deutschland und damit 6,3 % der Bevölkerung ihr Haus oder ihre Wohnung aus finanziellen Gründen nicht angemessen warm halten. EU-weit war sogar knapp jede zehnte Person betroffen. Die finanziellen Probleme beim Heizen sind vor allem auf die stark angestiegenen Preise für Haushaltsenergie zurückzuführen. Zwischen 2020 und 2024 legten sie um 50,3 % zu und damit deutlich stärker als die Verbraucherpreise insgesamt, die in diesem Zeitraum ein Plus von 19,3 % verzeichneten.
Effizienzpotenziale im Bestand nutzen
Um Mieter...
