GESOBAU Berlin

Ziel: Durchgängig ­digitale Vergabe

Rund 150 digitale Vergabeverfahren wickelt die Berliner Wohnungsbaugesellschaft GESOBAU AG jedes Jahr über die e-Vergabeplattform der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung von RIB erfolgreich ab, seit dem Start im Jahr 2010 mehr als 560. Die Quote der Downloads der Vergabeunterlagen durch Bieterfirmen liegt bei ca. 100 %.

Rund 40 bis 50 % der Unternehmen geben außerdem ihre Angebote digital auf der Plattform ab – Tendenz weiter steigend. Mittelfristig will die GESOBAU AG diesen Wert noch weiter steigern. Ziel für die Zukunft ist ein durchgängig digitaler Vergabeprozess – schnell, nachhaltig und revisionssicher.

Die Vergabeplattform, die das Land Berlin nutzt, basiert auf der iTWO-Technologie von RIB. Das Stuttgarter Softwareunternehmen offeriert mit iTWO tx (tender exchange) sowie iTWO e-Vergabe public (iTWO ep) e-Vergabe-Lösungen für privatwirtschaftliche und öffentliche Ausschreibungen. Bieterunternehmen greifen auf die Plattformen über den neuen Bieterbereich iTWO tender zu.

Mit dem Schritt zur verpflichtend digitalen Angebotsabgabe bei großen EU-Verfahren zielt die Wohnungsbaugesellschaft darauf ab, einen Anreiz für die Bieter zu schaffen, sich noch intensiver mit der elektronischen Vergabe zu beschäftigen. „Die Resonanzen der Unternehmen sind durchweg positiv“, erklärt Ursula Siedenhans, Leiterin der Abteilung Einkauf, Vertrags- und Qualitätsmanagement bei der GESOBAU. „Viele Gewerke, beispielsweise Maler, legen schon jetzt ein sehr fortschrittliches Denken an den Tag und geben ihre Angebote zu rund 95 % digital ab. Bei anderen sind wir gefordert, sie Step by Step an die Vorteile der e-Vergabe heranzuführen.“

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