Fassadenschutz für Trierer Siedlung ohne auswaschbare Giftstoffe

So hat Schimmel keine Chance

Algen findet man im Gebiet um die neu gebaute Siedlung „Wohnen am Mattheiser Weiher“ allenfalls in den nahegelegenen Gewässern. Nicht aber an den Fassaden der sechs neu errichteten Gebäudekomplexe im beliebten Trierer Ortsteil Heiligkreuz – und das ganz ohne bioziden Fassadenschutz in der Beschichtung. Das funktioniert, auch wenn die Gefahr für Algen- und Pilzbefall hier hoch ist.

KfW-Effizienzhaus mit EPS-Wärmedämmung

Innerhalb des Baugebietes gibt es eine großzügige, begrünte Innenhofsituation mit Ruhezonen und Erholungsflächen. Die Siedlung mit insgesamt 51 Wohnungen, erbaut in Massivbauweise, ist mit einem Wärmedämm-Verbundsystem versehen, dem „WARM-WAND-System“ von Knauf (www.knauf.de). Die grauen Fassadendämmplatten EPS Standard 034 helfen, den Energiestandard KfW-Effizienzhaus 55 zu erreichen. Die Dämmplatten haben trotz der geringen Dicke sehr hohe Wärmedämmeigenschaften und sparen Energie. 

Chemische Wirkstoffe unerwünscht

Wie an jeder gut gedämmten und daher kalten Außenwand kann sich an der Fassade Feuchtigkeit bilden, was das Wachstum von Algen und Pilzen begünstigen kann. Die Gefahr ist bekannt: „Auch wir kennen an wärmegedämmten Fassaden die systembedingten Probleme mit der Veralgung. Die chemischen Biozide werden mit der Zeit durch den Regen ausgewaschen. Nach zwei bis drei Jahren ist der Schutz dahin und je nach Standort und Mikroklima veralgen die Fassaden dann“, beschreibt Rainer Honold, Leiter Projektmanagement beim Bauträger Eifel Haus. „Daher erschien uns Knauf MineralAktiv als eine echte Alternative, die dauerhaft Schutz bietet und ohne die Chemiekeule auskommt.“

Dreifacher Schutz vor mikrobiellem Befall

MineralAktiv wirkt dadurch, dass es lebensfeindliche Bedingungen für Mikroorganismen an der Fassade schafft: alkalisch, warm und rasch abtrocknend, und zwar durch eine innovative Rezeptierung von Putz und Farbe. Grundlage ist ein von Knauf neu entwickeltes Hybrid-Bindemittel, das aus einer Mischung aus überwiegend mineralischen Bestandteilen besteht. Damit bietet Knauf MineralAktiv dreifachen Schutz: Das Bindemittel garantiert dauerhafte Alkalität, das kontrollierte Feuchtemanagement lässt die Fassaden rasch abtrocknen und Infrarotpigmente in der Fassadenfarbe sorgen für eine erhöhte Oberflächentemperatur.

x

Thematisch passende Artikel:

Ausgabe 2009-01 Fassadenfarbe

Fotokatalytisch

Der Fassadenschutz bewahrt mehr als die äußere Attraktivität des Immobilienbestands. Denn die Hausfassade hat eine Vielzahl von Funktionen, die weit über das bloße Repräsentieren hinausgehen:...

mehr
Ausgabe 2015-11 Trittschallschutz

Auf leisen Sohlen

Für erhöhte Anforderungen an den Trittschallschutz hat Knauf Insulation einen mehrschichtigen Systemaufbau aus Heraklith Holzwolle-Platten und Steinwolle-Dämmplatten entwickelt. Unter Nassestrich...

mehr
Ausgabe 2009-12 Fassadenfarbe

Schützende Hülle

Die Fassadenfarbe StoSilco Elast ermöglicht, laut Hersteller, eine zuverlässige Sanierung von Schwund- und Haarrissen auf Putzfassaden und schützt Fassaden vor Witterung und Luftschadstoffen....

mehr

Christoph Dorn führt Knauf Gruppe

Christoph Dorn hat mit Wirkung zum 1. Mai die Verantwortung für die Geschäfte der Knauf Gruppe Deutschland/Schweiz (www.knauf.de) übernommen. Bereits seit 1. Juli 2012 gehört er der...

mehr
Ausgabe 2010-03 Farbe – Ausbau & Fassade

Neun frische Ideen für mehr Farbe

Ein Gemeinschaftsstand auf der Farbe – Ausbau & Fassade feiert in diesem Jahr Premiere: der Stand junger, innovativer Unternehmen. Aufgrund einer Messeförderung durch das Bundesamt für Wirtschaft...

mehr