Funkablesung

Mit smarter Messausstattung fit für die Zukunft des Wohnens

Auch scheinbar kleine Dinge, wie die Messausstattung, tragen entscheidend dazu bei, dass Immobilien über lange Zeit wirtschaftlich und nachhaltig betrieben werden können. Darum hat sich die Stadt Landshut bei ihrem Neubauprojekt für BRUNATA-METRONA als Partner entschieden.

An der Breslauer Straße in Landshut entstehen innerhalb von drei Jahren 107 moderne Wohnungen, die ersten 21 wurden im Jahr 2020 fertiggestellt. Ebenso modern und zukunftssicher wie die Wohnungen soll die Messausstattung sein. Daher fiel die Wahl auf das METRONA® Funksystem smart. Dessen Besonderheit: die Mesh-Netzwerktopologie. Dabei vernetzen sich die einzelnen Geräte untereinander und senden ihre Daten immer auf dem optimalen Weg zur zentralen Sammelstelle, dem Gateway. Das Gateway sendet die Daten einer Liegenschaft gesammelt ins Rechenzentrum des Unternehmens. Da ein Gateway bis zu 300 Erfassungsgeräte verwalten kann, reicht normalerweise eines davon pro Liegenschaft – für Immobilienbetreiber, die Wert auf die Ästhetik ihrer Gebäude legen, ein klarer Vorteil.

Zukunftssichere Verbrauchserfassung

Noch wichtiger als die Optik ist die technische Leistungsfähigkeit. Mit dem METRONA® Funksystem smart ist die Stadt Landshut für die Anforderungen der EED bzw. der novellierten Heizkosten-Verordnung gerüstet, sei es die Interoperabilität von Erfassungs­geräten oder die künftige Anbindungsmöglichkeit an ein Smart Meter Gateway. Das System kann darüber hinaus mit wenigen Komponenten in eine intelligente Infrastruktur von BRUNATA-METRONA (www.brunata-metrona.de) eingebunden werden, die eine Heizungs­steuerung mit automatischer Energieeinsparung, komfortable Einzelraumregelung und weitere Funktionen für ein sicheres und wirtschaftliches Wohnen bereitstellt. Auch künftige Anforderungen können damit flexibel realisiert werden.

Das Konzept des Funksystems beruht dabei auf folgender Überlegung: Heizen und die Erzeugung von Warmwasser verursachen fast ein Drittel des gesamten Energieverbrauches in Deutschland. Die Immobilienwirtschaft besitzt damit einen wirkungsvollen Hebel zur Erreichung der Klimaziele. Je detaillierter Verbraucher über ihre Energienutzung informiert werden, desto besser können sie ihr Verbrauchsverhalten nachhaltig anpassen. Funk­gestützte Erfassungssysteme sind das Mittel der Wahl, um den Nutzern hilfreiche Informationen monatlich zur Verfügung zu stellen.

Diese Informationen können die Mieter, ebenso wie Eigentümer und Verwalter, im Portal von BRUNATA-METRONA über flexible Zeiträume hinweg einsehen und mit Verbräuchen aus zurückliegenden Perioden vergleichen. So können sie Einsparpotenziale identifizieren und ihren Energieverbrauch anpassen. Eigentümer und Verwalter können ihrerseits Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz planen und kontrollieren. So unterstützen alle Beteiligten im wirtschaftlichen sozialen Wohnungsbau den Klimaschutz über direkte Einsparung von CO2-Emissionen.

Langlebig und sicher

Das METRONA® Funksystem smart überträgt Monatsmitten- und Monatsendwerte, dadurch können Zwischenablesungen bei einem Nutzerwechsel entfallen. Hohe Priorität genießt dabei die Datensicherheit. Dafür sorgen sowohl der Verschlüsselungsstandard AES 128 als auch die gesicherte Datenverbindung der Gateways über einen eigenen VPN-Tunnel ins Rechenzentrum. Die Gateways sind batteriebetrieben, weder Stromanschlüsse noch Elektriker werden für Installation und Inbetriebnahme benötigt. Die Batterie eines Gateways ermöglicht 10 Jahre durchgängigen Betrieb. Möglich wird die lange Laufzeit dadurch, dass das Gerät nicht permanent, sondern zu bestimmten Zeiten im Monat kurz und nur kleine Datenmengen sendet.

Zur überzeugenden Technik gesellte sich im Neubauprojekt der Stadt Landshut die gute Arbeit des gemeinsamen Projektteams. Es zahlte sich aus, dass vor der Montage der Erfassungsgeräte die Umsetzung in den Gebäuden mit der Bauleitung abgestimmt wurde. Dabei wurden die Baupläne gesichtet sowie die Wohnungsbezeichnungen und Ordnungsbegriffe für die spätere Verwaltung dokumentiert. Das wirkte sich positiv auf die Montage im Juni und Juli 2020 aus: die Arbeiten konnten flexibel dem Baufortschritt angepasst werden, rechtzeitig zum Erstbezug war alles vollständig betriebsbereit. Mittlerweile hat die Messausstattung den Härtetest bestanden: die erste Verbrauchsabrechnung hat reibungslos funktioniert.

Je detaillierter Verbraucher über ihre Energienutzung informiert werden, desto besser können sie ihr Verbrauchsverhalten nachhaltig anpassen.

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