Medienversorgung

Fit für das Gigabit-Zeitalter

In Radolfzell am Bodensee wird die Zukunft der Medienversorgung bereits heute gelebt: Die Bewohner eines Neubauprojekts nutzen für Internet und TV eine leistungsstarke Komplettlösung basierend auf Glasfaser und Satellit. Realisiert vom Satellitenbetreiber ASTRA und Glasfaser-ABC.

Bei der Planung neuer Wohnanlagen stellt sich automatisch die Frage nach dem wichtigen Thema Breitbandausbau. Gefragt sind Lösungen für Highspeed-Internet mit Breitbandreserven für intelligente Gebäudesteuerung, Smart-X-Dienste, Telemedizin oder Ambient Assisted Living (AAL) sowie Fernsehen mit maximaler Programmauswahl in HD- und UHD-Qualität. Denn all dies wird schon bald so selbstverständlich zu einer Wohnung gehören wie ein Strom- und Wasseranschluss. Und ist ohne Glasfaser schlicht nicht denkbar. Als Baugenossenschaft, die ihren Bewohnern mehr als gewohnt bieten möchte, hat sich die „HEGAU“ beim Bauprojekt „Weinburg“ in Radolfzell am Bodensee daher für eine zukunftsfähige Komplettlösung aus offenem Glasfaser-Netz und optischem SAT-Direktempfang entschieden.

Steigerung des Wohnwerts und zufriedene Bewohner

Da für die Genossenschaft die Steigerung des Wohnwerts genauso wichtig wie die Zufriedenheit der Bewohner ist, wurde der gesamte Wohnungsbestand bereits 2012 auf Fernsehempfang via Satellit umgerüstet. Ausschlaggebend für diese Entscheidung war, dass nur mit Rundfunk- und Fernsehversorgung über Satellit Unabhängigkeit gegenüber kostenpflichtigen Anbietern gewährleistet ist und die Bewohner beim Fernsehen und Radiohören eine große Programmauswahl in erstklassiger Bild- und Tonqualität genießen. Mit dem Projekt „Weinburg“ fiel nun der Startschuss für den Einstieg ins Gigabitzeitalter, denn künftig sollen alle Neubauten mit einer High-Performance-Lösung aus SAT-TV und FTTH-Glasfasernetz ausstattet werden.

Perfekt für die gestiegenen Anforderungen

Mit Glasfaser und Fernsehempfang via Satellit stellt die Baugenossenschaft HEGAU sicher, dass sich die Investitionen nicht nur kurzfristig, sondern auch langfristig auszahlen:

– Offenes Glasfaser-Netz mit Direktanschlüssen bis in die einzelne Wohnung

– Praktisch unbegrenzte Bandbreite bei etwa 85 Prozent weniger Energiekosten als mit Koaxialverkabelung

– Freier Empfang von über 300 deutschsprachigen Fernsehprogrammen

– Beste Bild- und Tonqualität (HD, 4K, Dolby)

– Nur eine zentrale, von außen unsichtbare SAT-Anlage

– Freie Endgeräte- und Anbieterwahl

FTTH-Glasfasernetz mit Open Access

Wichtigste Voraussetzung für Highspeed-Internet und eine zukunftsfähige Multimedia-Versorgung ist ein leistungsstarkes Gebäudenetz (NE4). In Radolfzell wurden dafür insgesamt circa 50 km Glasfaserkabel bis in jede einzelne Wohnung verlegt, jede verfügt nun über vier Glasfaseradern mit FiberTwist-Abschluss. Dank Open Access ist das Netz offen für alle(s) – die Bewohner können frei wählen, welche Dienste und Anbieter ihnen persönlich am meisten zusagen. Mit dafür gesorgt hat neben Glasfaser-ABC der lokale Servicepartner, das Elektrounternehmen Mosbach: Als Teil des Installationsteams konnten sich die Mitarbeiter das notwendige Glasfaser-Know-how in einem „Training on the Job“ rasch aneignen und sind nun bestens gerüstet, um Wartungsarbeiten und Reparaturen selbstständig durchzuführen.

SAT-TV von seiner besten Seite

Schnelles Internet ist das Eine. Doch zu einer umfassenden Medienversorgung gehört natürlich auch der Fernsehempfang. In Radolfzell genießen die Bewohner größtmögliche Programmvielfalt bei hervorragender Bild- und Tonqualität. Ein weiterer im wahrsten Sinne des Wortes „günstiger“ Vorteil: Anders als beim Empfang über Kabel oder IPTV fallen bei der TV-Versorgung via Satellit keine zusätzlichen Gebühren für die Bewohner an, lediglich die Kosten für Instandhaltung und Wartung werden auf die Mietnebenkosten umgelegt.

Zur Einspeisung des Satellitensignals genügt eine zentrale SAT-Anlage, die von außen unsichtbar auf dem Dach eines der drei Gebäude angebracht wurde. So lassen sich die Vorzüge von SAT-TV ohne sichtbare Schüsseln optimal nutzen. Vom Dach aus wird das Signal über Glasfaserkabel zum Verteilerschrank im Hauskeller geleitet und von hier weiter in die einzelnen Wohnungen verteilt. Die Kombination aus Glasfaser und SAT-Anlage erlaubt den verlustfreien Transport des Satellitensignals über weite Strecken, d.h. auch die Versorgung wesentlich größerer oder höherer Wohnanlagen ist problemlos möglich.

Mit Glasfaser und Fernsehempfang via Satellit stellt die Baugenossenschaft HEGAU sicher, dass sich die Investitionen nicht nur kurzfristig, sondern auch langfristig auszahlen.

Glasfaser: Leistungsstark, kostengünstig, umweltfreundlich

Im direkten Leistungsvergleich von Glasfaser- und Koaxialverkabelung schneidet Glasfaser deutlich besser ab: Koaxialkabel sind Kupferkabel, was hohe Dämpfungswerte und bei zunehmender Leitungslänge elektromechanische Störungen bzw. Signalüberlagerungen bedingt. Die Übertragung von Lichtsignalen über Glasfaser bietet eine vielfach schnellere und störungsfreie Datenübertragung bei nahezu unbegrenzter Bandbreite – auch über kilometerlange Distanzen.

Außerdem lassen sich im Vergleich etwa 40 Prozent Materialkosten einsparen und im Netzbetrieb reduzieren sich die Energiekosten um etwa 85 Prozent. Auf diese Weise trägt Glasfaser auch mit dazu bei, CO2-Emmissionen zu minimieren.
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