Gemeinschaftswaschräume

Bis ins Detail nachhaltig und ressourcenschonend

Im vergangenen Jahr ist das Bewusstsein für Nachhaltigkeit in der Immobilienwirtschaft enorm gestiegen. Insbesondere beim Neubau von Wohnimmobilien stehen sogenannte ESG-Kriterien besonders im Fokus. ESG steht für Environmental, Social, Governance. Gemeint sind Kriterien anhand derer Nachhaltigkeit und die gesellschaftlichen Folgen von Investitionen gemessen werden.

Viele Immobilienentwickler streben mit ihren Neubauten Zertifizierungen nach BREEAM, LEED oder DGNB an. Das ist ein Schritt, der bei Neubauten transparent macht, wie klimaschonend und energiesparend neue Wohngebäude sind. Neben Neubauten gab es im Jahr 2019 rund 19,1 Mio. bestehende Wohngebäude. Viele davon sind einige Jahrzehnte alt. Gerade in diesem Bestand gibt es zahllose Optionen Energie einzusparen und den CO2-Ausstoß zu reduzieren. Viele denken zuerst an Wärmedämmung oder effizientere Heizungsanlagen, doch im Detail verbergen sich große Potentiale.

Auf diese Potentiale hat sich das Unternehmen WeWash konzentriert und schaut bei allem rund um das Waschen und Trocknen genau hin. Das Münchener Unternehmen digitalisiert Waschräume und betreibt diese auf Wunsch für seine Kunden.

Nachhaltig waschen im höchsten Holzhaus Deutschlands

Einer der Kunden, die Nachhaltigkeit vollumfänglich umgesetzt haben, ist die Stadtsiedlung Heilbronn GmbH. 2019 sind die ersten Mieter in das SKAIO, das höchste und mehrfach zertifizierte Holzhaus in Heilbronn eingezogen. Von Beginn an war der Stadtsiedlung Heilbronn GmbH als Bauherr das Thema Nachhaltigkeit wichtig. Deshalb haben sie sich für einen Gemeinschaftswaschraum entschieden. Die Vorteile liegen auf der Hand.

Alle Mieter können die neuesten und umweltschonendsten Geräte nutzen. „Gerade wenn Mieter ihre eigenen Geräte mitbringen, dann sind Waschmaschinen und Trockner selten neu bzw. wurde beim Kauf nicht auf die Energieeffizienz geachtet. Daher findet man in den Wohnungen oft noch Maschinen mit einem signifikant höheren Wasser- und Energieverbrauch als nötig.“ sagt Philip Laukart, Geschäftsführer der WeWash GmbH.

Sein Unternehmen hat das SKAIO mit energieeffizienten Geräten von Bosch ausgestattet. So können alle Mieter die energiesparenden Maschinen nutzen. Zudem zahlen Gemeinschaftswaschräume auf den Gedanken der Sharing Economy ein. Schließlich geht es auch darum Ressourcen zu schonen. „In einer a Lebenszyklus-Analyse (LCA Modell) für ein Mehrfamilienhaus mit 50 Wohneinheiten konnten wir zeigen, dass durch einen Gemeinschaftswaschraum mit WeWash über einen Zeitraum von 10 Jahren 49 Prozent CO2 im Bereich Waschen eingespart werden können.“ erklärt Laukart den erweiterten Nachhaltigkeitsgedanken von Gemeinschaftswaschräumen.

Wenn Digitalisierung und Nutzerkomfort sich zu Nachhaltigkeit verbinden

Im SKAIO, wie in allen anderen Fällen auch, liefert WeWash einen digitalen und analogen Service für Nutzer des Gemeinschaftswaschraums. Die Mieter können über eine App, über ihren Internet-Browser oder per Festnetztelefon reservieren. Dann werden sie automatisch benachrichtigt, sobald die gebuchte Maschine verfügbar ist. So sparen sie sich überflüssige Gänge in den Waschraum.

Die Technologie von WeWash kann einfach nachgerüstet werden und auch mit bereits vorhandenen Maschinen genutzt werden. „Im Rahmen der Klima- und Ressourcenschutzstrategie der Stadtsiedlung entwickeln wir ganzheitliche Konzepte, mit denen wir im Neubau sowie im Bestand Ressourcen einsparen und den Co2-Ausstoß verringern. Den Einsatz von energie- und wassersparenden Geräten ist für uns ein wichtiger Baustein in unserer Nachhaltigkeitsstrategie“, erläutert Dominik Buchta, Geschäftsführer der Stadtsiedlung Heilbronn GmbH.

Dass die Trockner von Bosch ausgesprochen energieeffizient sind, hat eine Untersuchung von WeWash ergeben. Das Unternehmen hat Verbrauchskennzahlen der über die WeWash-Plattform betriebenen Trockner analysiert. Die von WeWash eingesetzten Bosch-Trockner benötigen dabei im Durchschnitt 48 Prozent weniger Energie.

Ein digitaler Waschraum reduziert den Aufwand und schont die Umwelt

Energie einzusparen, den CO2-Ausstoß zu reduzieren und den Aufwand für den laufenden Betrieb eines Waschraums zu senken sind drei von vielen Vorteilen, die WeWash Vermietern, Hotelbetreibern oder Anbietern von Serviced Apartments bietet. Die gesamte Umrüstung erfolgt ohne aufwendige Umbauten. Die WeWash Box kommt dank redundanter Netzwerktechnik ohne Internet aus. Alle notwenigen Informationen sendet die Box zur Abrechnung mit dem Nutzer an WeWash. Der Immobilieneigentümer oder -betreiber spart sich also Waschmarken zu verkaufen oder Münzautomaten zu entleeren. Die WeWash-Technologie funktioniert mit vorhandenen Geräten, ebenso wie mit neuen Geräten.

Auch die Waschraumnutzer profitieren von dem Service des Münchener Unternehmens. Mit WeWash Care wird der gesamte Waschraum mit modernen und neuesten Bosch-Geräten ausgestattet. Im Vergleich zu konventionellen Waschmaschinen und Trocknern sind diese Geräte wesentlich energieeffizienter und sparsamer.

Über eine mehrsprachige App bzw. Web-App oder per Festnetztelefon prüft der Nutzer, ob eine Maschine verfügbar ist und kann diese direkt buchen. Sind alle Maschinen belegt, reiht er sich in eine digitale Warteschlange ein und erhält umgehend eine Nachricht, sobald die nächste Maschine frei ist. Auch das funktioniert per App, Web-App und telefonisch. Der Service ist im Wasch- bzw. Trockenpreis bereits inkludiert. Komfortabel ist er obendrein. Bezahlt wird ganz einfach per SEPA-Lastschrift, Kreditkarte, PayPal, Apple Pay oder weiteren digitalen Zahlmethoden.

Folglich ermöglichen Gemeinschaftswaschräume dem Nutzer und den Betreibern eine beachtliche Einsparung zeitlicher Ressourcen. Sie sind energieeffizienter und nachhaltiger, als würde jeder Haushalt eigene Geräte betreiben.

WeWash digitalisiert Waschräume und betreibt diese auf Wunsch für seine Kunden.

Energie einzusparen, den CO2-Ausstoß zu reduzieren und den Aufwand für den laufenden Betrieb eines Waschraums zu senken sind drei von vielen Vorteilen, die WeWash bietet.

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