Dachauer „Mühlbachviertel“ verspricht hohe Wohnqualität

Bewegung in der Brache

Das ehemalige Papierfabrik-Gelände in Dachau bekommt einen neuen Namen: Wie die Dachau Entwicklungsgesellschaft (DEG) als projektverantwortliches Unternehmen mitteilt, wird die Industriebrache am Fuß der Altstadt ab sofort offiziell unter dem Namen „Mühlbachviertel“ entwickelt. Um die Wiedererkennung des Projektes in der Öffentlichkeit zu stärken, wurde auch ein dazugehöriges Logo gestaltet. Ziel sei es, ein lebendiges Stadtquartier zu schaffen, das zur Belebung der Altstadt beitrage. Das Logo des Mühlbachviertels unterstreicht mit seiner, wie es heißt, modernen Formensprache und Typografie den urbanen und gleichzeitig grünen Charakter des neuen Stadtviertels, der durch das städtebauliche Rahmenkonzept vorgegeben ist. Der Mühlbach steht im Logo – parallel zu seiner besonderen Bedeutung als identitätsstiftendes Merkmal und echter Mehrwert für das neue Quartier – im Mittelpunkt eines Quadrats, welches das Gesamtareal symbolisiert.

Im Rahmen der Projektentwicklung soll der Bach, der bisher weitgehend unterirdisch auf dem Gelände verläuft, offengelegt und teilweise auch angehoben werden. Im „Mühlenforum“, dem Zentrum des neuen Stadtteils, kommt dem Bach eine ganz besonders prägende Rolle zu: Er wird hier auf 4 000 m2 Fläche aufgestaut und verleiht dem öffentlichen Platz so eine hohe Attraktivität und Aufenthaltsqualität. Das Logo spiegelt als grünes Quadrat die Dimension des komplett neuen städtischen Areals wider und nimmt in seiner Farbe den weitläufigen Frei- und Grünflächenanteil des städtebaulichen Konzeptes auf, der rund 75 000 m2 Fläche umfasst. Künftige Bewohner profitieren von zwei ausgedehnten öffentlichen Grünzügen, die das gesamte Viertel von Nord nach Süd durchziehen, und weiteren öffentlich zugänglichen Grünflächen entlang der Amper bis hin zum Amperwald.

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