Wohnungsbauten der Nachkriegszeit

Die nach dem 2. Weltkrieg entstandenen Wohnbauten prägen in weiten Teilen wieder aufgebaute und neu gegründete Wohnsiedlungen der 50er und 60er Jahre. Auf Grund der veränderten Mieterstrukturen und –bedürfnisse sowie der notwendigen Investitionszyklen nach ca. 50 Jahren Bestand sind funktionale und finanzielle Entscheidungshilfen notwendig, um Sanierungen gezielt und wirtschaftlich durchzuführen.

Die Wohnungsbauten der Nachkriegszeit prägen vor allem Städte, die im 2. Weltkrieg großflächige Zerstörungen erlitten oder im Anschluss während des Wiederaufbaus industrielle Bedeutung erlangten. Dieser Gebäudebestand gerät in eine Altersschicht, die oftmals einer grundlegenden Sanierung bedarf. Zur Disposition steht jedoch nicht nur die Baukonstruktion, die in der Regel nicht mehr den energetischen Anforderungen und dem Wohnstandard in optischer Hinsicht entspricht, vielmehr stellt sich grundlegend das Problem, dass Wohnungszuschnitte und städtebauliche Situationen nicht mehr den heutigen...

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