Wolfsburg: Neuland Wohnungsgesellschaft investiert 26 Mio. Euro

26 Mio. Euro investiert die Neuland Wohnungsgesellschaft mbH, Wolfsburg, in das Neubauprojekt Goethepark, das derzeit im historisch gewachsenen Innenstadtquartier „Die Höfe“ entsteht. Die Besonderheit des Projektes unterstreicht Neuland-Geschäftsführer Manfred Lork: „Wir agieren hier als Vorreiter für Innovationen im Mietwohnungsneubau, setzen neue Maßstäbe und tragen nachhaltig zur Zukunftssicherung und Stadtentwicklung Wolfsburgs bei. Insbesondere dieses Projekt sehen wir aufgrund des KfW-40-Standards und dem damit verbundenen intelligenten Energiekonzept als Leuchtturm in Wolfsburg und der Region.“
 
Den Grundstein für die Quartiersentwicklung bildete ein zweistufiges Entwurfsgutachterverfahren. Das Büro Winfried Brenne Architekten aus Berlin ging hierbei als Sieger hervor und entwickelte das Projekt hinsichtlich der stadtplanerischen Gegebenheiten weiter. Die detaillierte Durchplanung sowie die weitere Begleitung des Bauprojektes und dessen Realisierung liegt in den Händen des Braunschweiger Architektenbüros Schneider-Sendelbach.
 
1.000 neue Wohneinheiten sollen bis 2016 im Goethepark entstehen. „Neben der Quantität im Neubauprozess ist auch die Qualität ein wichtiger Aspekt“, betont Irina Helm, Leiterin des Bereichs Immobilienmanagement: „Die Vorzüge des innerstädtischen Wohnens gepaart mit dem Wunsch nach einer Mietwohnung mit großem Wohnkomfort, ist für immer mehr Menschen die ideale Form des Wohnens. Das ergeben unsere Kundenbefragungen. Die Nachfrage nach modernen Wohnungen in Innenstadtlage ist hoch. Barrierearm, energieeffizient und modern ausgestattet – Wolfsburg braucht Wohnraum, der den Ansprüchen der Menschen in der heutigen Zeit und in der Zukunft gerecht wird. Die Wohnungen im Goethepark sind allesamt barrierearm – zehn davon sogar rollstuhlgerecht. Alle Ein- bis Vier-Zimmerwohnungen werden über Loggia, Balkon oder Dachterrasse verfügen und bieten mit Fußbodenheizungen und bodentiefen Fenstern beste Wohlfühlatmosphäre. Die Tiefgarage mit Zugang zu den jeweiligen Treppenhäusern ist für die neuen Mieter ebenfalls ein großer Pluspunkt.“
 
Jörg Dahmer, Bereichsleiter des Technischen Managements: „Bereits zu Beginn der Planungen hatten wir das Ziel, dass die Gebäude mit regenerativen Energien betrieben werden sollen. Gelöst haben wir das so, dass die energetische Versorgung über die Umweltwärme mit einer Kombination aus Erdreich- und Luft-Wasser-Wärmepumpe sowie Photovoltaikanlagen erfolgen wird. Der regenerativ erzeugte Strom der auf dem Dach installierten Photovoltaikanlagen wird direkt in den Wärmepumpen sowie für den Allgemeinstrom, beispielsweise für Treppenhauslicht, Aufzüge und Lüftungsanlagen genutzt. So muss je nach Sonnenkraft zu großen Teilen kein Strom vom Netz bezogen werden.“ Das Bauprojekt startet mit den Geothermiebohrungen. Zehn Bohrungen bis zu einer Tiefe von 200 Metern werden die Gebäude künftig mit Wärme aus dem Erdreich versorgen.
 
Der Mietpreis für die Wohnungen steht aktuell noch nicht endgültig fest – Interessenten können allerdings mit einer Miete ab 11,50 Euro warm inklusive Heizung zuzüglich Betriebskosten pro Quadratmeter rechnen.

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