Wohnungsgenossenschaft UNITAS: Iris Liebgott ist neuer Kaufmännischer Vorstand

Iris Liebgott ist neuer Kaufmännischer Vorstand der Leipziger Wohnungsgenossenschaft UNITAS (www.wg-unitas.de). Sie war zuletzt 18 Jahre lang für die Allgemeine Wohnungsbaugenossenschaft „Eisenach“ tätig. Parallel dazu saß sie seit 2010 nebenamtlich im Vorstand der Wohnungsbaugenossenschaft „Stadt Bad Berka“. Sie übernimmt das Amt von Martina Wilde, die nach mehr als 30 Jahren als Vorstandssprecherin und Finanzverantwortliche der WG UNITAS ihre berufliche Tätigkeit beendet.

„Ich freue mich über die Chance, mich einer neuen beruflichen Herausforderung mit hoher Eigenverantwortung und viel Gestaltungsspielraum zu stellen“, sagt Iris Liebgott, die dafür den Lebensmittelpunkt ihrer Familie nach Leipzig verlegt. Mit den Idealen und Ideen genossenschaftlichen Wohnens ist sie durch ihre jahrelangen Erfahrungen mit Thüringer Wohnungsgenossenschaften bestens vertraut.

In Leipzig sieht sie eine besondere Aufgabe darin, verstärkt moderne innovative Wohnkonzepte für Jung und Alt, die ökonomische, ökologische und soziale Aspekte vereinen, zu entwickeln und umzusetzen. „Die Genossenschaftsidee trägt zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen bei und wird durch kreative Veränderungen immer wieder an moderne Gegebenheiten angepasst“, so ihre Auffassung.

Gemeinsam mit UNITAS-Vorstand Steffen Foede und allen Mitarbeitern möchte Iris Liebgott den positiven Kurs ihrer Vorgängerin und der gesamten Wohnungsgenossenschaft fortsetzen. „Unsere Mitglieder stehen im Mittelpunkt des Handelns. Deshalb müssen Investitionsentscheidungen unter kaufmännischen, sozialen und menschlichen Gesichtspunkten getroffen werden. Die Genossenschaft sollte ein Gegengewicht zu den renditeorientierten Immobilieninvestoren bleiben“, sagt sie.

An der Arbeit in einer Wohnungsgenossenschaft reizt sie das besondere Konzept einer Genossenschaft: „Das Genossenschaftsrecht schützt das Wohnen besser als das normale Mietrecht. Als Genossenschaftler ist man sozusagen, Mieter im eigenen Haus‘. Das gibt ein Gefühl der Sicherheit.“ Wohnungen seien bei Genossenschaften keine Spekulationsobjekte. Das bedeute wirtschaftlich angemessene Mieten, Investitionen in die Erhaltung der Wohnungen, in Gemeinschaftseinrichtungen und auch in den Neubau. „Sämtliche Einnahmen aus der Vermietung werden in das genossenschaftliche Vermögen investiert, ohne dass Gewinne für einzelne Immobilienbesitzer entstehen“, so Liebgott.

Vorstand Steffen Foede sieht der Zusammenarbeit mit Iris Liebgott freudig entgegen. Gleichzeitig bedankt er sich für das langjährige Engagement von Martina Wilde und wünscht ihr im Namen des gesamten UNITAS-Teams alles Gute für die Zukunft. Ihre sehr gute Arbeit wolle man zielgerichtet weiterführen. „Im 60. Jahr des Bestehens der UNITAS sind sowohl die finanzielle Situation der Wohnungsgenossenschaft als auch das Feedback unserer Mitglieder sehr positiv. Hier werden wir auch in Zukunft anknüpfen“, so Foede.

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