Nassauische Heimstätte/Wohnstadt: Bis zu 58 % der Fördermittel für hessische Kommunen eingeworben

Expertise zahlt sich aus: An 25 von ihr betreuten Standorten in ganz Hessen hat die NH ProjektStadt, Stadtentwicklungsmarke der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt (www.naheimst.de), erneut ihr Know-how in Bezug auf Förderprogramme ganz besonders unter Beweis gestellt. Die Fachleute begleiteten 2016 zahlreiche Kommunen bei ihrer Antragsstellung. Viele von ihnen erhielten nun Zuwendungsbescheide für die verschiedenen hessischen Förderprogramme.

Besonders herausragend war das erzielte Ergebnis bei der Mittelvergabe in Bezug auf das Programm Aktive Kernbereiche: Dort gingen 58 % der zur Verfügung stehenden Fördergelder des Landes – über 8,3 Mio. € – an sechs Kommunen und zwei interkommunale Kooperationen. In Bürstadt, Limburg a. d. Lahn, Hanau, Heppenheim, Hofgeismar, Schlüchtern, beim interkommunalen Zusammenschluss von Grasellenbach, Hammelbach, Wald-Michelbach sowie der Kooperation von Bad Wildungen, Edertal-Griflitz und Fritzlar sind somit die laufenden Maßnahmen in den Stadt- und Ortszentren gesichert. Stadtentwicklungsministerin Priska Hinz betonte bei der Bekanntgabe der Bescheide, dass der nachhaltigen Entwicklung der hessischen Innenstädte und Ortskerne höchste Priorität zukomme: „Starke Innenstädte bieten kurze Wege, eine gute Nahversorgung, ein attraktives Freizeitangebot.“ Wer nicht für jede Gelegenheit auf das Auto zurückgreife, sondern zu Fuß oder mit dem Rad genauso gut zum Ziel komme, betreibe ganz nebenbei aktiven Umweltschutz – so Hinz.

Aber damit nicht genug: Auch bei der Förderung des Stadtumbaus wurden sieben, von der NH ProjektStadt zum Teil langjährig beratene Städte und Gemeinden, mit staatlicher Förderung belohnt. Bad Arolsen, Bad Hersfeld, Lampertheim, Niestetal, Rüsselsheim, Wetzlar, Witzenhausen und das interkommunale Stadtumbaumanagement Rüsselheim, Raunheim, Kelsterbach. Diese Standorte konnten 40 % der Gesamtfördersumme, knapp 5,25 Mio. €, für sich verbuchen. Priska Hinz zur Neuausrichtung dieses Programms: „Das Stadtumbauprogramm wird zukünftig verstärkt städtebauliche Projekte fördern, die dem Klimaschutz und der Anpassung an den Klimawandel dienen.“

Einzelne Stadtteile und Quartiere im Kern oder in der Peripherie mit individuellem Entwicklungsbedarf zu stützen und dabei die Bevölkerung aktiv mit einzubeziehen, ist die Zielsetzung des Programms Soziale Stadt, das einen wichtigen Baustein im För-dergefüge darstellt. Die Fördergelder kommen dabei zur Hälfte von Bund und Land, die Kommunen selbst steuern ebenfalls Finanzmittel bei. Auch hier wurden fünf, von der NH ProjektStadt beratene Kommunen, bedacht – darunter Hofheim-Nord (Taunus), Kelsterbach, Neu-Isenburg, Neustadt und Wetzlar. Das Ergebnis kann sich auch hier sehen lassen: Fast 5 Mio. € – und damit 24 % aller Fördermittel – gingen an diese Städte und Gemeinden.

Oftmals nagt der Zahn der Zeit an historischen Gebäuden, die in einer Kommune nicht nur als Erkennungsmerkmal dienen, sondern auch identitätsstiftenden Charak-ter haben. Mit dem Programm Städtebaulicher Denkmalschutz unterstützen Bund und Land jeweils hälftig den Erhalt derartiger Bauten oder Ensembles. Knapp über 2 Mio. € – rund 35 % der Gesamtfördersumme – gehen an vier von der NH ProjektStadt betreute Standorte – dazu zählen: Diemelstadt-Rhoden, Alsfeld, Immenhausen und Bad Hersfeld, wo 2019 der Hessentag stattfinden wird.

„Ebenso wie unsere Kunden sind wir sehr zufrieden mit der Bilanz bei der diesjährigen Fördermittelvergabe. Zahlreiche Projekte können nun konsequent und mit Konstanz fortgeführt werden. Erfreulich auch der Startschuss für zahlreiche neue Vorhaben, die wir gemeinsam mit den Verantwortlichen nun angehen können“, erläutert Monika Fontaine-Kretschmer, für die Stadtentwicklung zuständige Geschäftsführerin der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt.

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