Ergebnissprung bei der Deutschen Wohnen

Der Wohnimmobilienkonzern Deutsche Wohnen (www.deutsche-wohnen.com) hat das Geschäftsjahr 2014 mit einem Gewinn von 889,3 Mio. € (2013: EUR 12,7 Mio. €) abgeschlossen. Der „signifikante Ergebnissprung“ ist laut Lars Wittan, CIO der Gesellschaft, „operativ im Wesentlichen auf die ganzjährige Konsolidierung der GSW zurückzuführen.“ Darüber hinaus profitiere die Gesellschaft „mit der Fokussierung auf Core+-Regionen überproportional von gesunkenen Renditeerwartungen und damit Wertsteigerungen unserer Immobilien in 2014“.

Das Portfolio der Deutsche Wohnen umfasste Ende des vergangenen Jahres 149.168 Wohn- und Gewerbeeinheiten mit einem Fair Value von rund zehn Mrd. €. Die Vertragsmiete im Gesamtbestand belief sich zum Stichtag auf 5,69 € je m², bei einem Leerstand von 2,2 %. Im Berichtsjahr konnten die Vertragsmieten auf  626,3 Mio. € (2013: 372,9 Mio. €) gesteigert werden, mit einem operativen Ergebnis (Net Operating Income – NOI) von 460,6 Mio. € (2013: 264 Mio. €). Auf Like-for-like-Basis erzielte die Deutsche Wohnen in den strategischen Kern- und Wachstumsregionen ein Mietwachstum von 2,5 %. Der Leerstand verringerte sich hier von 2 auf 1,9 %.

Vor dem Hintergrund der anhaltend hohen Nachfrage nach Wohneigentum stieg insbesondere das Verkaufsergebnis im Vergleich zum Vorjahr noch einmal deutlich um 128 % auf 52,4 Mio. € (2013: 23 Mio. €). Insgesamt wurden 4.115 Einheiten in 2014 veräußert, davon 2.016 im Rahmen der Wohnungsprivatisierung und 2.099 im institutionellen Verkauf.

Die, wie es heißt, hervorragende Entwicklung des Portfolios mit dem klaren Fokus auf Core+-Regionen spiegelt sich auch in der aktuellen Bewertung der Liegenschaften wider. Der Wertzuwachs beläuft sich auf  953 Mio. €.Maßgebliche Aufwertungen betreffen im Wesentlichen den Großraum Berlin mit 819 Mio. e und die Rhein-Main-Region mit 73 Mio. €. „Wir sehen, dass unsere Fokussierung auf deutsche Wachstumsmärkte Früchte trägt“, so Vorstandschef Michael Zahn. Hier erwarte man auch in Zukunft weitere Wertsteigerungen und haben die Investitionsstrategie entsprechend ausgerichtet. „Wir haben für die nächsten vier Jahre ein Modernisierungsprogramm in Höhe von 280 Mio. € mit Fokus auf unsere Core+-Regionen beschlossen, das den Wert unseres Portfolios weiter steigern und internes Wachstum generieren wird.“

Mit einer Marktkapitalisierung von rund 7 Mrd. € gehört die Deutsche Wohnen eigenen Angaben zufolge zu den führenden Immobilienaktiengesellschaften in Deutschland und Europa. Die Aktie stieg im Berichtsjahr um 39,5 % auf  19,58 € und weise eine „signifikante Prämie auf“, so CFO Andreas Segal. In den ersten Monaten 2015 stieg die Aktie erneut um 25 % und belief sich zum Abschlussstichtag am 3. März 2015 auf 24,44 €. Die Ausschüttungsquote für die geplante Dividende 2014 hat die Deutsche Wohnen wie angekündigt von 50 % auf 60 % des FFO I erhöht. Sie beläuft sich – vorbehaltlich der Zustimmung durch die Hauptversammlung – auf 44 Cent je Aktie, was einer Steigerung um 29 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Für das Geschäftsjahr 2015 geht die Deutsche Wohnen von einem weiterhin günstigen Marktumfeld aus. Im Rahmen des Basisszenarios, das heißt ohne weitere Zukäufe und opportunistische Verkäufe, erwartet die Gesellschaft eine Steigerung des FFO I auf mindestens 250 Mio €.

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