Bundeskabinett: Mietpreisbremse und Bestellerprinzip beschlossen

Das Bundeskabinett hat heute (1.10. 2014) die Mietpreisbremse beschlossen. Sie legt fest, dass bei einem Mieterwechsel die Wohnungsmiete nur noch soweit steigen darf, dass sie höchstens 10% über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegt. Mit der Mietpreisbremse will die Bundesregierung dafür sorgen, dass Mieten in Ballungsräumen auch für Normalverdiener erschwinglich bleiben.
 
Ebenfalls beschlossen wurde das so genannte Bestellerprinzip für Makler. Künftig soll gelten: Wer den Makler beauftragt, bezahlt ihn auch.
 
Das Gesetz muss noch von Bundestag und Bundesrat beschlossen werden und soll im Frühjahr 2015 in Kraft treten.

Thematisch passende Artikel:

Immobilienprofis sind überzeugt: Bestellerprinzip wird die Mieten in die Höhe treiben

Wer den Makler beauftragt, muss ihn ab dem 1. Juni auch zahlen. Durch das Bestellerprinzip sollen Mieter entlastet werden: Sie müssen die Provision nur noch bezahlen, wenn sie den Makler explizit...

mehr

Bestellerprinzip: 56 % der Makler haben ihr Geschäft strategisch angepasst

Seit dem 1. Juni gilt in Deutschland das Bestellerprinzip. 56 % der Makler haben ihr Geschäft bereits an die neuen Bedingungen angepasst. Das zeigt eine repräsentative Ad-hoc-Umfrage von immowelt.de...

mehr

Umfrage zur Mietpreisbremse: Immobilienprofis befürchten weiter steigende Mieten und Renovierungsstaus

Mit der beschlossenen Mietpreisbremse will die Bundesregierung dem Anstieg der Mieten in Ballungsgebieten entgegenwirken. Immobilienprofis sind allerdings skeptisch: 80 % der deutschen Makler glauben...

mehr

BID geht der Kompromiss bei der Mietpreisbremse nicht weit genug

Die Bundesregierung hat die Mietpreisbremse beschlossen. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Immobilienwirtschaft Deutschland (BID) begrüßt, dass das Gesetz gegenüber dem ursprünglich von...

mehr

IVD Berlin-Brandenburg: Mietpreisbremse und Bestellerprinzip trüben Stimmung der Immobilienbranche

Die Mitglieder des IVD Berlin-Brandenburg (www.ivd-berlin-brandenburg.de) ziehen für das abgelaufene Geschäftsjahr mehrheitlich ein positives Fazit. Vor allem die Attraktivität der Hauptstadt hat...

mehr