Bauindustrie NRW bewertet erste Ergebnisse zu Bauen und Verkehr positiv: CDU und FDP schlagen richtigen Weg ein

„Wenn CDU und FDP diesen Worten auch Taten folgen lassen, dürfen wir eine kluge Bau- und Verkehrspolitik erwarten. Die ersten Verlautbarungen lassen uns hoffen, dass die neue Landesregierung die größten Herausforderungen im Blick hat und ihre Schwerpunkte richtig setzt“, so äußert sich Prof. Beate Wiemann, die Hauptgeschäftsführerin des Bauindustrieverbandes Nordrhein-Westfalen, zu den ersten Ergebnissen der Arbeitsgruppe Bauen und Verkehr der aktuell laufenden Koalitionsverhandlungen in Nordrhein-Westfalen.

Insbesondere der „Masterplan“ für die Verkehrsinfrastruktur, die Erhöhung der Investitionsmittel für die Landesstraßen, die anvisierte Planungsbeschleunigung und das gemeinsame Bekenntnis zum neuen „Bündnis für Mobilität“ lobt Wiemann aus Sicht der nordrhein-westfälischen Bauwirtschaft.

Mit der Einführung eines digitalisierten Verfahrens für die Bearbeitung von Bauanträgen in den Kommunen greifen CDU und FDP eine seit langem geäußerte Forderung der Bauindustrie auf. Wohnungsbauunternehmen aus NRW versprechen sich davon vor allem eine deutliche Beschleunigung des dringend benötigten Wohnungsbaus in den Ballungsgebieten des Landes.
 
Ebenso begrüßt die NRW-Bauindustrie die geplante Bundesratsinitiative zur dreijährigen Aussetzung der Energieeinsparverordnung 2016. „Während der Neubau von Wohnungen durch heutige Heiz- und Wärmetechnik immer neue Preisrekorde schreibt, dümpelt die Sanierung alter Häuser noch immer unterhalb der Wahrnehmungsschwelle. Wir müssen endlich ran an den Bestand, wenn wir Energie einsparen wollen“, so Wiemann.

Kritisch sieht der Bauindustrieverband NRW die Äußerungen zur Sozialen Wohnraumförderung. Diese solle wieder stärker auf die Eigentumsbildung ausgerichtet werden. Die Bauindustrie fordert stattdessen die Beibehaltung des Förderschwerpunktes auf dem Geschosswohnungsbau. Wiemann: „Wer heute ein Eigenheim erwerben will, hat es aufgrund steigender Preise deutlich schwerer als früher.“ Wer die Kostenspirale Wohnen in NRW aber zurückdrehen wolle, müsse sich auch in Zukunft auf Mietwohnungen und auf den Geschosswohnungsbau konzentrieren. „Einfamilienhäuser in Vororten sind keine Lösung für Studenten, Senioren und Alleinerziehende mit knappem Budget.“
 

 

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