Schindler-Geschäftsführer: Aufzugsnachrüstung ist Investition in die Zukunft

Altersgerechtes Umbauen muss bezahlbar sein

Der demografische Wandel macht seniorengerechte Wohnungen immer begehrter.

Schon jetzt übersteigt in vielen Gegenden die Nachfrage deutlich das Angebot. Für Hauseigentümer kann es deshalb eine lohnende Investition sein, etwa einen Aufzug nachzurüsten und so dem wachsenden Bedarf entgegenzukommen. Das hätte sogar einen volkswirtschaftlichen Nutzen.

Zu diesem Ergebnis kommt jetzt eine Studie des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR). Sie zeigt, dass der seniorengerechte Umbau von bestehendem Wohnraum großes Einsparpotenzial im Bereich Pflege und Fürsorge birgt. Insgesamt 5,2 Mrd. € ließen sich jährlich allein dadurch einsparen, dass viele Senioren länger eigenständig bleiben könnten, wenn ihre Wohnung entsprechend umgebaut wäre. Nicht zuletzt deshalb berät der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages derzeit über weitere Fördermittel in dieser Sache.

Schindler-Geschäftsführer Paolo Compagna begrüßt diese Entwicklung und bestätigt, dass Nachrüstungen von Aufzügen in bestehenden Gebäuden verstärkt nachgefragt werden.  Viele Eigentümer scheuten aber bisher die Investition. Die neuen Förderzuschüsse könnten dazu beitragen,

dass solche Projekte für Eigentümer zukünftig leichter zu realisieren seien.

Damit seniorengerechter Wohnraum auch in den oberen Etagen von Bestandsgebäuden entstehen kann, müssen vielerorts Aufzüge nachträglich eingebaut werden. Abhängig vom Gebäude kann ein Aufzugsschacht an der Außenfassade oder im Treppenhaus installiert werden. Schindler bietet verschiedene Aufzugsmodelle an, die selbst bei knapp bemessenem Platz für den Schachtraum Lösungen bieten.

So kann der Personenaufzug Schindler 6300 in 10-mm-Schritten flexibel an die Schachtbegrenzung angepasst werden. „Der Einbau eines Aufzugs steigert in jedem Fall den Wert einer Immobilie“, erläutert Compagna.

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