Wahl des ZVEH-Hauptgeschäftsführers: Delegierte votierten einstimmig für Alexander Neuhäuser

Lothar Hellmann (rechts) und Ingolf Jakobi (links) gratulierten dem neugewählten ZVEH-Hauptgeschäftsführer Alexander Neuhäuser, der den Staffelstab zum 1. Januar übernimmt.
Foto: ZVEH

Lothar Hellmann (rechts) und Ingolf Jakobi (links) gratulierten dem neugewählten ZVEH-Hauptgeschäftsführer Alexander Neuhäuser, der den Staffelstab zum 1. Januar übernimmt.
Foto: ZVEH
Bereits seit 2020 ist Alexander Neuhäuser designierter Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH, www.zveh.de). Nun wurde der 47-jähige Rechtsanwalt im Rahmen der Jahrestagung in Wiesbaden ganz offiziell und einstimmig von der Mitgliederversammlung zum neuen Hauptgeschäftsführer gewählt. Neuhäuser übernimmt den Staffelstab zum 1. Januar 2023, wenn RA Ingolf Jakobi, der 1993 in die Geschäftsführung eintrat und seit 2004 Hauptgeschäftsführer ist, in den Ruhestand geht.

Neuhäuser, der vor seinem Jurastudium eine Ausbildung zum Energieelektroniker Fachrichtung Betriebstechnik bei der Volkswagen AG in Wolfsburg absolvierte und zu dessen Ausbildungsinhalten unter anderem Grundlagen der Gebäudeinstallation und der Energieversorgungstechnik zählten, verbindet in seinem Werdegang in idealer Weise elektrohandwerkliches und juristisches Know-how und stellt dieses seit nunmehr 15 Jahren mit Leidenschaft in den Dienst der elektrohandwerklichen Organisation.

Neuhäuser begann seine Karriere beim ZVEH 2007 als Justiziar. 2014 rückte er in die Geschäftsführung auf und verantwortete dort den Bereich „Recht und Wirtschaft“; seit 2016 ist der gebürtige Gifhorner zudem Prokurist der Servicegesellschaft WFE mbH.

In seiner bisherigen Verbandskarriere betreute Neuhäuser unter anderem die großen politischen Themenkomplexe „Energiewende“, „Elektromobilität“ sowie „Digitalisierung“. Er machte sich auf europäischer Ebene für den Erhalt des Meisterbriefs und eine faire Datenökonomie stark und unterstützte in der Projektgruppe Strukturreform zudem eine wichtige Transformationsaufgabe: die Schaffung einer modernen Verbandsstruktur und Verbandskommunikation.

Der Volljurist gehört zudem zu den treibenden Kräften im elektrohandwerklichen Netzwerk EuropeOn und engagierte sich frühzeitig auf europäischer Ebene. Mit dem Vorsitz im Finanzbeirat von VDE/DKE hat Neuhäuser zudem eine weitere für die Elektrohandwerke wichtige Position inne. Ein ganz besonderes Anliegen ist ihm die Digitalisierung der Elektrohandwerke voranzutreiben, damit die handwerklichen Betriebsstrukturen über eine offene Plattformökonomie auch zukünftig ihre zentrale Rolle in der Energiewende wahrnehmen und ihre Stärken als unabhängige Dienstleister ausspielen können.


Thematisch passende Artikel:

E-Handwerke: Weiteres Wachstum bei Umsatz und Beschäftigten

Auch 2021 erwies sich für die E-Handwerke als gutes Jahr – trotz Pandemie, Lieferengpässen und zum Teil dramatischen Preissteigerungen. So konnte der Umsatz um 5,6 Prozent auf nun 72,2 Mrd. Euro...

mehr

ZVEH zur EEG-Novelle: Chance, Bürger stärker in Energiewende einzubinden, erneut verpasst

Photovoltaikanlagen, Speichersysteme, Wärmepumpen, Energiemanagementsysteme, intelligente Gebäudesteuerungen, Kommunikations- und Ladeeinrichtungen für Elektromobilität – fast alle Bereiche, in...

mehr

Corona-Krise: ZVEH befragt Innungsfachbetriebe zu Auswirkungen

Nur wenige Wochen liegen zwischen der Frühjahrskonjunkturbefragung, die der Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH, www.zveh.de) traditionell bei rund...

mehr

ZVEH-Frühjahrskonjunkturumfrage: Stabilisierung auf hohem Niveau

Trotz Corona und anhaltender Lieferengpässe vermelden die elektrohandwerklichen Betriebe weiterhin eine gute Geschäfts- und Auftragssituation: Der Geschäftsklimaindex stabilisiert sich auf hohem...

mehr

Elektrohandwerken droht Stillstand und damit konjunktureller Einbruch trotz guter Auftragssituation

Die Elektrohandwerke sind bis zum jetzigen Zeitpunkt gut durch die Corona-Krise gekommen. Doch nun bereiten der Branche zwei Entwicklungen Probleme: zunehmende Lieferengpässe in immer mehr Bereichen...

mehr