Immofrauen geben Startschuss für Ingeborg-Warschke-Nachwuchsförderpreis: Bundesbauministerin übernimmt Schirmherrschaft

Startschuss für den Ingeborg-Warschke-Nachwuchsförderpreis 2022: Zum neunten Mal zeichnen die Frauen in der Immobilienwirtschaft herausragende Abschlussarbeiten von Absolventinnen immobilienwirtschaftlicher Studiengänge aus. In diesem Jahr übernimmt Klara Geywitz, Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, die Schirmherrschaft für den branchenweit einzigartigen Wettbewerb.

„Nur jede zehnte Position im Top-Management der Immobilienwirtschaft ist mit einer Frau besetzt – das zeigt die aktuelle Studie unseres Vereins. Das wollen wir ändern. Deshalb ist es unser Ziel, Absolventinnen mit unserer Auszeichnung schon so früh wie möglich zu fördern und in der Branche sichtbar zu machen. Denn klar ist: Die weiblichen Nachwuchskräfte der Branche sind besser ausgebildet denn je und bieten Immobilienunternehmen enormes Potenzial, um innovativer und profitabler zu werden – auch in den Führungsebenen“, sagte Katrin Williams, Vorstandsvorsitzende der Immofrauen und Vertriebsleiterin Ost der DOK SYSTEME GmbH, beim Wettbewerbs-Start.

„Wir freuen uns ganz besonders, dass die Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen Klara Geywitz in diesem Jahr die Schirmherrschaft für den Wettbewerb übernommen hat. Das zeigt: Die Förderung des weiblichen Branchennachwuchses ist ein zentrales Anliegen für das Ministerium“, so Williams weiter.

Bundesbauministerin Klara Geywitz: „Der Wettbewerb macht Frauen sichtbarer“

Anlässlich der Übernahme ihrer Schirmherrschaft für den Wettbewerb betont Bundesbauministerin Klara Geywitz: „Die Immobilienbranche ist ein abwechslungsreiches und herausforderndes Arbeitsumfeld. Die hohe Dynamik in der Immobilienwirtschaft erfordert ständige Anpassungsprozesse und es gilt, die Herausforderungen anzunehmen, bewährte Instrumente zu nutzen und zugleich Innovationen voranzubringen. Nur so kann die Branche erfolgreich in der Zukunft bestehen. Daher ist dieser Wettbewerb so wichtig. Denn er zeigt: Frauen leisten wichtige Beiträge. Sie sind hochqualifizierte Fachkräfte – Kräfte, die wir dringend brauchen, um unsere Ziele zu erreichen. Denn 400.000 bezahlbare Wohnungen bauen sich nicht von allein. Der Wettbewerb macht Frauen in der Immobilienwirtschaft sichtbarer. Deshalb habe ich mit Freude die Schirmherrschaft übernommen. Ich bin gespannt auf die Beiträge und natürlich auf die Gewinnerinnen.“

Hochkarätige Jury zeichnet Dissertation, Bachelor- und Masterarbeit aus

Im Rahmen des Wettbewerbs zeichnet die hochkarätig besetzte Jury herausragende Arbeiten in den Kategorien Bachelor- und Masterarbeit sowie Dissertation von Absolventinnen immobilienwirtschaftlicher Studiengänge deutscher Fachhochschulen und Universitäten aus. Die Gewinnerinnen des Förderpreises, der nach der 2014 verstorbenen Gründerin des Vereins Ingeborg Warschke benannt wurde, werden traditionell in feierlichem Rahmen auf der EXPO REAL gekürt.

Geleitet wird die Jury in diesem Jahr von Sabine Wieduwilt, Partnerin der globalen Wirtschaftskanzlei Dentons. „Wesentlicher Bestandteil einer nachhaltigen und erfolgreichen Führung sind gemischte Führungsteams. Wir freuen uns, wenn wir die Frauen in ihrer Führungsrolle bestärken. Unsere Branche steht vor bislang unvorstellbaren Herausforderungen und Zukunftsentscheidungen. Deshalb ist es wichtiger denn je, junge Talente zu fördern und sich mit ihren Ansätzen auseinanderzusetzen. Der Austausch mit den Bewerberinnen und Preisträgerinnen ist auch für unseren Verein ein großer Gewinn", so Wieduwilt.

Wissenstransfer auf allen Ebenen

„Die Absolventinnen der vergangenen Jahre haben unseren Mitgliedern mit ihren Arbeiten viele Einblicke und Erkenntnisse zu aktuellen Forschungsschwerpunkte geboten. Denn auch das ist ein Ziel der Immofrauen: Der Wissenstransfer auf allen Ebenen“, ergänzt Williams. „Zudem begleiten und unterstützen wir die Preisträgerinnen auch über die offizielle Preisverleihung hinaus auf ihrem Erfolgsweg in die Immobilienwirtschaft. Ein starkes Netzwerk ist schließlich mehr denn je ein entscheidender Karrierefaktor in der Immobilienwirtschaft.“

Die Arbeiten können bis zum 30. Juni 2022 eingereicht werden. Detaillierte Informationen zur Ausschreibung und zur Einreichung der Arbeiten gibt es unter www.immofrauen.de. Die Arbeiten müssen nach der jeweiligen Studienprüfungsordnung mit "sehr gut" (mindestens Note von 1,5) bewertet worden sein. Die Nachwuchsförderpreise sind mit jeweils 1.250 Euro dotiert, jede Preisträgerin erhält zusätzlich zum Preis eine einjährige kostenfreie Mitgliedschaft im Verein.

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