Bundesverband Ziegel: 100 Teilnehmer bei Jahrestagung 2018 in Heidelberg

Präsidium und Geschäftsführung blickten auf der Jahrestagung optimistisch in die Zukunft (v.l.): Hauptgeschäftsführer Dr. Matthias Frederichs, Präsident Stefan Jungk sowie die stellvertretenden Präsidenten Anton Hörl und Hans Helmut Jacobi.
Foto: Bundesverband Ziegel

Präsidium und Geschäftsführung blickten auf der Jahrestagung optimistisch in die Zukunft (v.l.): Hauptgeschäftsführer Dr. Matthias Frederichs, Präsident Stefan Jungk sowie die stellvertretenden Präsidenten Anton Hörl und Hans Helmut Jacobi.
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In guter Stimmung und mit großer Geschlossenheit erlebten die bundesdeutschen Ziegler Anfang Juni ihre Jahrestagung. Knapp hundert Unternehmer waren der Einladung des Bundesverbands der Deutschen Ziegelindustrie (www.ziegel.de) nach Heidelberg gefolgt. Es gab viel zu tun: Zehn Mitgliederversammlungen des Bundesverbands, der Landesverbände sowie der Arbeitsgemeinschaften mussten innerhalb von drei Tagen absolviert werden.

„Die Ziegelindustrie kann auf Jahre des Wachstums zurückblicken und darf mit Zuversicht nach vorne schauen“, fasste Stefan Jungk, Präsident des Bundesverbands, die gute Stimmung unter den Zieglern zusammen. So erwirtschaftete die Gesamtbranche im letzten Jahr ein sattes Umsatzplus von 3,2 %. Den größten Anteil daran hatte der Mauerziegel, der einen Produktionszuwachs von 5,9 % erzielte. Selbst der von ungünstigen Rahmenbedingungen betroffene Dachziegel steuerte einen Produktionszuwachs von 0,4 % bei. Stefan Jungk: „Alle Marktdaten deuten darauf hin, dass wir auch 2018 und 2019 mit einer guten Baukonjunktur rechnen dürfen.“

Verbandseigene Positionen in Berlin und Brüssel deutlich machen

Die Neuausrichtung des Bundesverbands nach dem Umzug der Geschäftsstelle nach Berlin wird von allen Seiten unterstützt. Nun gehe es darum, bei den großen politischen Themen wie dem EU-Emissionshandel, der Umsetzung des Klimaschutzplanes 2050 oder dem neuen Gebäudeenergiegesetz möglichst viele der verbandseigenen Positionen in die politischen Abstimmungsprozesse in Berlin und Brüssel einzubringen, so Jungk.

Er kündigte außerdem an, dass der Bundesverband Themen wie Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz künftig stärker in den Fokus rücken wird. Die Erarbeitung einer neuen Website für eine optimierte Onlinekommunikation sowie der Ausbau der Öffentlichkeitsarbeit für alle Ziegelsparten stehen ebenfalls auf der Agenda.

Stefan Jungk dankte allen Mitgliedern für das entgegengebrachte Vertrauen und warb um Unterstützung für ein geschlossenes Auftreten nach außen, um gemeinsam für die Interessen der Ziegelindustrie zu kämpfen.

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