degewo und Zephir starten in Marzahn Modellprojekt „NeNa“ für geflüchtete Menschen

Die ersten Schritte zur neuen Wohnung in einem Land mit einer fremden Sprache sind für viele Menschen mit Fluchterfahrung schwer. Unterstützung bietet das Modellprojekt „NeNa“, das von Berlins größtem Wohnungsunternehmen degewo (www.degewo.de) und dem Jugendhilfeträger Zephir ins Leben gerufen wurde. Die Wohnungsinteressenten erhalten bei einem Mietvertragsabschluss eine Übersetzung und Erläuterung ihres Mietvertrages und der Hausordnung in ihrer Landessprache. Bei weiterem Beratungsbedarf geht das Hilfeangebot auch über den Vertragsabschluss hinaus.

Ein Mietvertrag sollte aufmerksam gelesen und gut verstanden werden, da sich daraus Rechte und Pflichten für die Mieterinnen und Mieter ableiten. Doch was tun, wenn man gerade Hals über Kopf seine Heimat verlassen musste und für das Lernen einer neuen Sprache neben Behördengängen und Wohnungssuche eigentlich noch gar keine Zeit war? „NenNa“ bietet den neuen Nachbarn von degewo-Mietern die entsprechende Hilfe.

Bereits bei der Wohnungsbesichtigung erhalten die Interessenten ein mehrsprachiges Informationsblatt, das auf das Unterstützungsangebot hinweist. Kommt es zum Mietvertragsabschluss kann das Angebot der Mitarbeiter von Zephir in Anspruch genommen werden. Sozialarbeiter bzw. Sprach- und Kulturmittler  bieten professionelle Hilfe bei Behördengängen oder beim Ausfüllen von Anträgen oder dem Umgang mit Behörden an. Um das Einleben zu erleichtern wird außerdem über Angebote im Quartier informiert. Bei Bedarf gilt dieses Angebot auch während der ersten Monate in der neuen Wohnung.

„Wir haben festgestellt, dass die Sprachbarriere bei der Wohnungssuche oft hoch ist“, so Kerstin Schindler, Vermietungsteamleiterin im degewo-Kundenzentrum Marzahn. „Mit unserem in der Flüchtlingsarbeit erfahrenen Projektpartner Zephir haben wir eine Lösung gefunden, um geflüchteten Menschen ihren Weg zur neuen Wohnung und eine Integration ins Quartier zu erleichtern.“

Mit einem eigenen Quartiersmanagement betreibt degewo eine aktive und nachhaltige Entwicklung ihrer Quartiere. „NeNa“ ist ein weiterer Baustein, der auf liebenswerte Nachbarschaften in lebenswerten Quartieren einzahlt. Das Projekt läuft zunächst für 12 Monate.
 

Thematisch passende Artikel:

2008-11 Stadtumbau Ost

Geld ist gut angelegt

Ob in den Ringkolonnaden, im Schorfheideviertel oder an der Mehrower Allee – der Stadtumbau in Marzahn hat in den vergangenen sechs Jahren für erhebliche Veränderungen im Stadtteil gesorgt. Wie die...

mehr
2016-04 Netzwerk

Degewo bündelt digitale und Energieversorgung

Stabile Warmmieten und mehr Effizienz sind Ziele der Degewo netzWerk GmbH, in der die Degewo ihre Kompetenzen in der Energieversorgung und digitalen Infrastruktur zusammenführt. netzWerk beliefert...

mehr

degewo baut 900 Wohnungen in Berlin-Marzahn

Marzahn ist wieder ein gefragter Wohnort in Berlin. Der größte Vermieter im Stadtteil, das landeseigene Wohnungsbauunternehmen degewo (www.degewo.de), verzeichnet schon seit Monaten Vollvermietung...

mehr

Im Fokus: degewo ist Deutschlands fairstes Wohnungsunternehmen

Von der Vermittlung über die Betreuung bis zu den Kosten: FOCUS-MONEY hat gemeinsam mit dem Kölner Analysehaus ServiceValue erstmalig deutschlandweit die sechs fairsten Wohnungsunternehmen 2019...

mehr

Berliner Stadtteil Marzahn immer beliebter: 126 neue Wohnungen am Eugen-Roth-Weg

Marzahn ist wieder ein gefragter Wohnstandort in Berlin. Der größte Vermieter im Stadtteil, das landeseigene Wohnungsbauunternehmen degewo (www.degewo.de), verzeichnet schon seit Monaten...

mehr