degewo kauft 2.259 Wohnungen: Bestand im Berliner Süden hat Eigentümer gewechselt

Bereits zum 1. November hat die degewo (www.degewo.de), Berlins führendes Wohnungsunternehmen, seinen Bestand um 2.259 Wohnungen, 21 Gewerbeeinheiten und 865 Pkw-Stellplätze erweitert. Die Gesellschaft erwarb das Portfolio von einem traditionsreichen privaten Wohnungsunternehmen. Das Geschäft dürfte eine der größten Transaktionen auf dem Berliner Wohnungsmarkt des Jahres 2014 sein.

„Wir erweitern unseren Bestand konsequent durch Neubau und, wie hier, durch Zukäufe“, sagt degewo-Vorstandsmitglied Christoph Beck. Das Unternehmen erfüllt damit den Auftrag des Landes Berlin, die Zahl der kommunalen Wohnungen zu erhöhen. „Das ist gut für die Mieter und gut für Berlin, denn es sichert langfristig faire Mieten.“ Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die neu erworbenen Wohnungen befinden sich vorwiegend dort, wo degewo bereits über große Bestände verfügt: im Süden Berlins. Rund 930 der insgesamt 2.259 Wohnungen befinden sich in Lichtenrade, weitere 640 in Marienfelde. Rund 360 Wohnungen liegen in der Gropiusstadt, 212 Wohnungen in Lankwitz, weitere in Oberschöneweide und Buckow.

„Für die Mieter der Wohnungen ändert sich mit dem Eigentümerwechsel fast nichts“, erklärt degewo-Vorstandsmitglied Kristina Jahn. Alle Mietverträge werden zu den bestehenden Bestimmungen weitergeführt. Durch einen Verwaltervertrag stehen auch die vertrauten Ansprechpartner weiter zur Verfügung. degewo ist Partner des „Bündnis für soziale Wohnungspolitik und bezahlbare Mieten“, das die kommunalen Wohnungsunternehmen mit dem Senat geschlossen haben. Das Bündnis schränkt Mieterhöhungen und die Umlage von Modernisierungskosten ein.

degewo wächst seit einigen Jahren kontinuierlich durch Zukäufe und Neubau. Bis 2020 sollen insgesamt 3.500 Wohnungen neu gebaut werden. In Mariengrün ist der erste kommunale Wohnungsneubau seit zehn Jahren bereits fertig gestellt. Weitere Projekte in Treptow-Köpenick und Neukölln befinden sich bereits im Bau. Berlins größtes kommunales Wohnungsunternehmen hat mit dem Ankauf der 2.259 Wohnungen einen Eigenbestand von zirka 65.000 Wohnungen. Hinzu kommen rund 10.000 Wohnungen, die im Auftrag anderer Eigentümer verwaltet werden. Insgesamt verwaltet das Unternehmen somit jetzt rund 75.000 Wohnungen in Berlin.

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