degewo: Jahresergebnis ermöglicht stabile Mieten und Investitionen in den Neubau

Berlins führendes Wohnungsunternehmen degewo (www.degewo.de) hat das Geschäftsjahr 2015 mit einem Bilanzgewinn von 56,7 Mio. € im Konzern abgeschlossen. Im Vorjahr betrug der Gewinn noch 38 Mio. €. Damit befindet sich das Unternehmen seit mehr als einem Jahrzehnt auf einem stabilen Wachstums-kurs und konnte das Vorjahresergebnis nochmals deutlich steigern. „Das positive Jahresergebnis gibt uns Rückenwind für unsere steigenden Investi-tionen in Neubau und Zukäufe“, sagt degewo-Vorstand Christoph Beck im Rahmen des Jahrespressegesprächs.

Beitrag zur „Roadmap für 400.000 Wohnungen“ des Berliner Senats

Bis zum Jahr 2026 will degewo seinen Wohnungsbestand um rund 22.000 Wohnungen vergrößern. Das ist der Beitrag des Unternehmens zur „Roadmap für 400.000 Wohnungen im Landeseigentum“, die am 12. April 2016 mit Berlins Regierendem Bürgermeister Michael Müller, Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel und den landeseigenen Wohnungsbauunternehmen unterzeichnet wurde. Erreicht werden soll dieses Ziel größtenteils durch den Bau neuer Wohnungen. Für das laufende Geschäftsjahr  sind Investitionen zur Bestandspflege und -erweiterung mit einem Gesamtvolumen von 259 Mio. € vorgesehen. Dabei werden die Investitionen in den Neubau mit rund 114 Mio. € erstmals die Investitionen in die Bestandspflege mit rund 109 Mio. € übertreffen. Im laufenden Jahr 2016 sind Baubeginne für etwa 2.100 Wohneinheiten geplant, mittelfristig soll das Jahresvolumen noch weiter zunehmen.

Bezahlbare Mieten

Zugleich sorgt der wirtschaftliche Erfolg des Unternehmens dafür, dass die Mieten bei Berlins größtem Vermieter stabil bleiben. Zum Jahresende 2015 betrug die durchschnittliche Miete bei degewo 5,68 Euro pro qm. Dies entspricht einem Zu-wachs von rund 1,8 % gegenüber 2014 (5,58 € pro qm). Damit liegen die Bestandsmieten bei degewo weiterhin deutlich unter dem Durchschnitt des Berliner Mietspiegels von 5,84 € pro qm.

Rückläufiger Leerstand, mehr Eigenkapital

Rückläufige Leerstände, eine kontinuierliche Entschuldung sowie das allgemein niedrige Zinsniveau trugen maßgeblich zu dem positiven Jahresergebnis bei. Nur noch 2 % der Wohnungen waren bei degewo im Jahresdurchschnitt 2015 nicht vermietet, 2012 lag dieser Wert noch bei 3,3 %. Leerstand ergibt sich überwiegend nur noch durch Wohnungswechsel oder laufende Modernisierungen. Die Gesamtverschuldung des degewo-Konzerns ging 2015 auf 1,97 Mrd.. € zurück, gegenüber 2,03 Mrd. € im Vorjahr. Im gleichen Zeitraum reduzierte sich der Zinsaufwand durch das aktuell günstige Zinsniveau sowie durch Umfinanzierungen um 2,8 Mio. € im Vergleich zu 2014.

Der erwirtschaftete Jahresüberschuss belief sich zum Jahresende 2015 auf 93 Mio. €. Die Eigenkapitalquote stieg auf 25,7 % (23,1 % in 2014) und trug damit zur insgesamt positiven Entwicklung des Konzerns bei.

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