„Zukunft Wärmedämmung“: DAW startet Stakeholder-Dialog

Aufgrund des komplexen und in der Öffentlichkeit kontrovers diskutierten Themas Wärmedämmung hat der Baufarben- und Dämmsystemhersteller DAW SE (www.daw.de)
als erstes Unternehmen der Branche die Dialog-Plattform „Zukunft Wärmedämmung“ für alle Interessengruppen ins Leben gerufen. Nach der Auftaktveranstaltung am 12. Dezember 2013 in Ober-Ramstadt ist für das Frühjahr 2014 eine erste Diskussionsrunde mit externer Beteiligung geplant.

DAW vertreibt über ihre Tochtergesellschaften Caparol, alsecco und Alligator energiesparende Wärmedämm-Verbundsysteme (WDVS) an professionelle Verarbeiter und leistet damit einen Beitrag zum Klimaschutz. Gebäude sind für mehr als 40 % des globalen Energieverbrauchs verantwortlich und gehören dadurch zu den größten Emittenten von Kohlendioxid. „Energieeffizienz im Gebäudebereich gilt daher als einer der Schlüssel für mehr Klimaschutz“, so Dr. Ralf Murjahn, Vorsitzender der Geschäftsleitung der DAW SE. Er ist der Überzeugung, dass die Dämmung von Bestandgebäuden und Neubauten eine besonders effektive Lösung mit großem Zukunftspotential ist, um die nationalen und internationalen Klimaschutzziele zu erfüllen.

In der öffentlichen Wahrnehmung ist die Wärmedämmung mit unterschiedlichen Themen in die Kritik geraten. Dabei werden Aspekte wie etwa Kosten-Nutzen-Verhältnis, Entsorgung oder Ästhetik und Gestaltung zum Teil emotional und einseitig dargestellt.

Ein offener Austausch mit den DAW-Stakeholdern, das heißt Interessengruppen wie beispielsweise Architekten, Investoren, Verbänden und Endverbrauchern, soll zu einer Versachlichung der Debatte beitragen. Der Stakeholder-Dialog „Zukunft Wärmedämmung“ bietet die Möglichkeit, Anregungen, Wünsche und Kritikpunkte der verschiedenen Teilnehmer aufzunehmen und konstruktiv zu diskutieren. „Das Ziel ist, gemeinsam Lösungen für die Zukunft der Wärmedämmung zu entwickeln“, betont DAW-Nachhaltigkeitsmanagerin Bettina Klump-Bickert, die den Dialog unternehmensintern koordiniert.

Der Dialogprozess wird von der Agentur Dialog Basis begleitet. Er erfolgt durch mehrere aufeinander aufbauende Workshops unter Beteiligung der verschiedenen Interessengruppen.

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