TH Wildau: 260 Mini-Wohnungen für Studenten

Unmittelbar neben der Technischen Hochschule Wildau entstehen am südöstlichen Stadtrand Berlins rund 260 Apartments für Studierende. In einem Joint Venture investiert dort das Immobilienunternehmen pantera AG gemeinsam mit der PHEROH Holding GmbH sowie einem weiteren Partner. Errichtet wird der fünfgeschossige Neubau mit rund 8000 m² Bruttogeschossfläche am Hochschulring. Die Zimmer werden komplett eingerichtet und im Durchschnitt 20 m² groß sein. Die Fertigstellung ist für den Herbst 2018 vorgesehen.

„In Wildau gibt es einen großen Bedarf an Unterkünften für die rund 4000 Studenten“, erläutert Michael Ries, Vorstand der pantera AG. So ist rechnerisch nur für jeden 13. angehenden Akademiker ein Zimmer in staatlichen Wohnheimen verfügbar. Das liegt deutlich unter dem Bundesschnitt der Hochschulstandorte. Aufgrund der Immobilienstruktur gibt es zudem kaum Angebote für Wohngemeinschaften oder passende private Mietwohnungen. Viele Studenten müssen deshalb bisher lange Anfahrtswege in Kauf nehmen.

Die PHEROH Holding GmbH mit Hauptsitz in Neuss/Rheinland vertritt die Interessen von vermögenden Privatinvestoren sowie Family Offices. „Eine ausreichende Ausstattung mit Eigenkapital ist wichtige Voraussetzung für ein langfristig stabiles und gut kalkulierbares Investment“, erläutert Eissing und nennt als weitere Vorteile des Investments eine nagelneue S-Bahnstation direkt vor der Tür. Diese ermöglicht eine schnelle  Anbindung ins benachbarte Köpenick und nach Berlin insgesamt.  „Die Universität und das breite Studienangebot in Wildau werden auch deutlich bekannter werden, sobald der nur rund vier Kilometer entfernte neue Flughafen Berlin-Brandenburg eröffnet“, so der geschäftsführende Gesellschafter Phillip Eissing.

Bundesweite Premiere für ein neues Ausstattungskonzept

Ausgestattet werden die 260 Apartments erstmals nach einer neuartigen Ausstattungslinie, die exklusiv zusammen mit einem bekannten internationalen Möbelhersteller entwickelt wurde. „Die Mischung aus Design, Innovation und durchdachter Praktikabilität wird die Studierenden begeistern“, sagt pantera-Vorstand Ries: „Auch das Immobilienkonzept ist zugeschnitten auf die Zielgruppe. Dazu gehören etwa pfiffige Gemeinschaftseinrichtungen oder ein Service on demand-Konzept, mit dem die Studenten auch Dinge für den täglichen Bedarf ordern können.“

Die pantera AG hat bereits vielzählige Studentenapartments konzipiert und verkauft. Zuletzt etwa ein Apartmenthaus in Berlin-Dahlem mit 209 Zimmern direkt am Campus der Freien Universität Berlin. Aktuell baut das Immobilienunternehmen den Anteil eigener Projektentwicklungen und den Verkauf an institutionelle Anleger aufgrund einer veränderten Marktsituation stark aus. So sind Versicherungen, Family Offices oder Pensionskassen inzwischen als institutionelle Anleger deutlich stärker auf dem Immobilienmarkt aktiv. Denn traditionelle Kapitalanlagen ermöglichen ihnen immer weniger attraktive Investments. Sie treten daher als neue Konkurrenten auf beim Ankauf von Wohnimmobilien im Neubau oder in Bestandsgebäuden. Bislang war dieses Marktsegment aber primär nur auf den Vertrieb an private Einzelanleger ausgerichtet.

Dank der Erweiterung ihres Geschäftsfelds um Verkäufe auch an institutionelle Anleger hat die pantera AG 2015 und 2016 die erfolgreichsten Jahre seit Gründung des Unternehmens in 2009 verzeichnet. „Rund ein Dutzend innerstädtische Großprojekte mit einem Volumen von mehr als 300 Mio. € in der Metropolregion Berlin/Potsdam sowie in westdeutschen Großstädten haben wir in den vergangenen beiden Jahren konzeptioniert ", so Ries. Er ist optimistisch, dass sich die gute wirtschaftliche Entwicklung auch in diesem Jahr fortsetzt. „Wir haben uns für 2017 schon mehrere Projekte gesichert. Das reicht von den Projekten für Studentisches Wohnen wie in Wildau über Serviced Apartments für Geschäftsreisende bis hin zu denkmalgeschützten Immobilien.“

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