PATRIZIA blickt auf ein erfolgreiches Quartal zurück

Das börsennotierte Augsburger Immobilienunternehmen PATRIZIA (www.patrizia.ag) hat im zweiten Quartal 2013 die Zahl ihrer Co-Investments deutlich erhöht und ist auf ihrem Weg zum führenden europäischen Immobilieninvestmenthaus einen erheblichen Schritt vorangekommen. „Neben dem Erwerb der Wohnungsgesellschaft GBW AG haben wir in den vergangenen Monaten vor allem auch den Bereich der Gewerbeimmobilien ausgebaut“, sagt  Wolfgang Egger, Vorstandsvorsitzender der PATRIZIA Immobilien AG. Im Berichtszeitraum wurde das Unternehmen mit neuen Gewerbemandaten im Volumen von über einer Mrd. € beauftragt. Erste Ankäufe haben hier schon stattgefunden. Mittlerweile entfällt fast die Hälfte des von PATRIZIA verwalteten Immobilienvermögens (Assets under Management) von gut zehn Mrd. € auf Gewerbeimmobilien.

„Die jüngsten Transaktionen zeigen, dass unser Geschäftsmodell nicht auf den Wohnsektor begrenzt ist, sondern mittlerweile auch unterschiedliche Gewerbebereiche abdeckt ‒ und das nicht nur auf verschiedene Nutzungsarten wie Büro- und Handelsimmobilien, sondern auch verschiedene Investmentstile wie Core oder Value-add“, erläutert Egger.

Im Berichtszeitraum hat sich das operative Vorsteuerergebnis von 5,8 Mio. auf 10,5 Mio.€ fast verdoppelt. Auf Basis der ersten sechs Monaten lag das operative Vorsteuerergebnis mit 18,1 Mio. € 34 % über dem des vergleichbaren Vorjahreszeitraums. Darin zeigt sich, dass die verschiedenen Management Services inzwischen so weit ausgebaut sind, dass sie von Jahresbeginn an ein stabiles verlässliches Ergebnis erwirtschaften. „Typischerweise nimmt bei PATRIZIA die Ergebnisdynamik im Jahresverlauf zu, da der Immobilienhandel sich regelmäßig zum Jahresende belebt“, so Egger. Dennoch sei die Zielerreichung des operativen Ergebnisses kein Selbstläufer. „Der Umbau des Konzerns gemäß den Auflagen aus der AIFM-Richtlinie verursacht erhebliche Einmalkosten, was sowohl die deutsche als auch internationale Organisation betrifft, da auch hier Investitionsvehikel für institutionelle Investoren aufgelegt und vertrieben werden.“ Weiterhin binde die Integration der Auslandsgesellschaften Ressourcen, deren Ergebnisbeitrag erst in den Folgejahren sichtbar werde.

Auf Halbjahressicht erhöhte sich der Periodenüberschuss nach Abzug der Steuern von 5,3 Mio. auf 17,7 Mio. € (+12,4 Mio. €). Zum 30. Juni 2013 betrug die Zahl der Beschäftigten 636 Mitarbeiter (31. März 2013: 607 Mitarbeiter). Seit Jahresbeginn konnte PATRIZIA ihre Bankdarlehen um 16 % zurückführen, zum Stichtag lag die Eigenkapitalquote bei 36,5 %. Egger: „Unseren Entschuldungsprozess werden wir in großen Schritten fortsetzen. Bis zum Jahresende werden wir Verbindlichkeiten in einer Größenordnung von nur noch 350 Mio. € ausweisen und damit unsere Eigenkapitalquote auf 45 % weiter verbessern.“

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