NRW-Wohnungswirtschaft begrüßt Ansatz gegen "Schrottimmobilien"

Der VdW Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rheinland Westfalen (www.vdw-rw.de) wertet den Abschluss der Enquetekommission „Wohnungswirtschaftlicher Wandel in NRW“ positiv. Die Enquetekommission des NRW-Landtags hatte sich mit dem Kampf gegen so genannte Schrottimmobilien beschäftigt. VdW-Verbandsdirektor Alexander Rychter:  „Verwahrloste Gebäude können ganze Wohnviertel herunterziehen. Wir begrüßen sehr, dass die Politik Instrumente gegen den verantwortungslosen Umgang mit Immobilien erarbeitet.“

Die Kommission, die den vollständigen Titel „Wohnungswirtschaftlicher Wandel und neue Finanzinvestoren auf den Wohnungsmärkten in NRW“ trägt, hat nach zweijähriger Diskussion ihr gemeinsames Fazit gezogen. Die Kommission hat eine Vielzahl von Instrumenten identifiziert, zum Beispiel planungs- und baurechtlicher Art, um der Verwahrlosung von Gebäuden besser entgegenzuwirken - so die Maßnahme, Eigentümer von Schrottimmobilien an den Abrisskosten zu beteiligen. „Wenn Häuser verkommen, konterkariert das im hohen Maße die werterhaltenden Strategien der nachhaltigen Wohnungswirtschaft in der Quartiersentwicklung“, sagt Rychter. Nun komme es auf die Details der Umsetzung der Instrumente an. „Wichtig wird die Arbeit in den Details: Hier entscheidet sich, ob die Maßnahmen auch zielgerichtet wirken“, sagt Rychter.

Dem VdW Rheinland Westfalen gehören 470 Mitgliedsunternehmen der kommunalen/öffentlichen, genossenschaftlichen, kirchlichen sowie industrieverbundenen/privaten Wohnungs- und Immobilienwirtschaft an, die über eine Millionen Wohnungen allein in Nordrhein-Westfalen bewirtschaften. Mehr als jeder Fünfte der nordrhein-westfälischen Mieter lebt in diesen Wohnungsbeständen.

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