Minol: 25 Jahre Abrechnungskompetenz in Mittelsachsen: Energiedienstleister feiert Standort-Jubiläum in Mulda

Einer der größten Minol-ZENNER-Standorte in Deutschland wird 25: Mit einem großen Kundenevent hat der Energiedienstleister Minol sein Jubiläum im sächsischen Mulda gefeiert. Rund 150 geladene Gäste hauptsächlich aus der sächsischen Wohnungswirtschaft kamen zu der Veranstaltung in der Muldentalhalle. Reiner Stiehl, Bürgermeister der Gemeinde Mulda übernahm das Grußwort, wichtige Vertreter der regionalen Wohnungsverbände hielten Vorträge zu aktuellen wohnungswirtschaftlichen Entwicklungen wie der Digitalisierung: darunter Rainer Seifert, Direktor des Verbands der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft (VdW) Sachsen sowie Sven Winkler, Referent beim Verband Sächsischer Wohnungsgenossenschaften (VSWG).

Prominentester Redner war der erste sächsische Ministerpräsident nach der Wiedervereinigung, Prof. Dr. Kurt Biedenkopf, der einen Rückblick auf die politische und wirtschaftliche Entwicklung der Region gab – und für seinen Vortrag Standing Ovations erhielt. „Herr Biedenkopf hat die Anfangsjahre unseres Standorts hier in Mulda, den Auf- und Ausbau zu einem der größten Arbeitgeber des Landkreises sowie die wohnungswirtschaftliche Situation nach der Wende mitbegleitet“, sagt Alexander Lehmann, Geschäftsführer der Minol-ZENNER-Gruppe. „Deshalb freue ich mich besonders, dass er uns auch bei der Jubiläumsveranstaltung besucht hat.“

Moderne Lösungen für die sächsische Wohnungswirtschaft

Kurz nach der Wende eröffnete Minol den Standort in Mulda mit einer Handvoll Mitarbeiter und startete mit der Produktion von Wasserzählern. 1993 baute das Messdienstunternehmen zudem eine zusätzliche Abrechnungsabteilung auf. „Anfangs waren es nur neun Mitarbeiter, die unsere Kunden rund um die passenden Messgeräte, die Ablesung und Heizkostenabrechnung berieten und unterstützten“, sagt Ralf Gehrke, Abteilungsleiter Abrechnung in Mulda. Doch das reichte bald nicht mehr aus, denn professionelle Dienstleistungen waren zunehmend gefragt: Nach der Wende investierten die sächsischen Vermieter und Wohnungsunternehmen in die Sanierung sowie den Um- und Ausbau ihrer Immobilien und setzten auch bei der Messtechnik und der Abrechnung auf moderne Lösungen.

Von neun auf mehr als 250 Mitarbeiter

Minol baute den Standort sukzessive aus und bündelte dort weitere Kompetenzen. Aufgrund des steigenden Bedarfs gründete der Standort schließlich eine zweite Abrechnungsabteilung. Weitere Bereiche wie Zählermanagement, Vertriebssupport, Vertragsmanagement, ein Kundenbetreuungsteam und der unternehmensweite IT-Support kamen hinzu. „Heute arbeiten rund 190 Mitarbeiter im kaufmännischen Bereich und etwa 60 Mitarbeiter in der Wasserzählerproduktion, die mittlerweile unser Schwesterunternehmen ZENNER übernommen hat“, sagt Gehrke. Das 80-köpfige Abrechnungsteam erstellt jährlich rund 61.000 Abrechnungen für 26.900 Kunden aus dem gesamten Bundesgebiet. „Mittlerweise sind wir einer der größten Minol- und ZENNER-Standorte in Deutschland und planen ein weiteres Kundenzentrum sowie zusätzliche Büroräume“, ergänzt Gehrke.

Konsequent digital

Schon früh hat der Standort Mulda damit begonnen, sämtliche Prozesse um die Abrechnung zu digitalisieren: Heute werden die Liegenschaften nur noch elektronisch per Handheld-Computer oder per Funk aus der Ferne ausgelesen. Zudem hat der Standort das Online-Portal „Minol direct“ mit zahlreichen Services rund um die digitale Abrechnungsverwaltung entscheidend mitgestaltet und zwischen 2011 und 2013 eingeführt. „40 % unserer Kunden nutzen die Online-Services mittlerweile intensiv – Tendenz steigend“, sagt Gehrke. „Die Digitalisierung ist derzeit die größte Aufgabe und Herausforderung für die Wohnungswirtschaft.“

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