560 neue Wohnungen: bauverein AG entwickelt „grünes“ Quartier auf dem Darmstädter Messplatz

So soll das neue Wohnquartier aussehen.
Visualisierung: bauverein AG / planquadrat

So soll das neue Wohnquartier aussehen.
Visualisierung: bauverein AG / planquadrat
560 Wohnungen, eine KITA, eine Parkgarage sowie etwa 8.000 Quadratmeter Gewerbeflächen – all das wird künftig auf dem Darmstädter Messplatz entstehen. Stadt und bauverein AG (www.bauvereinag.de) haben jetzt die Planungen für die Bebauung des Geländes in Angriff genommen, das bisher überwiegend als Fläche für Messen und andere Großveranstaltungen sowie als Parkplatz genutzt wurde. „Aus einer weitgehend brachliegenden Fläche wird nun ein grünes, lebenswertes und nachhaltig geplantes Quartier, das einen wesentlichen Beitrag zur ökologisch und ökonomisch nachhaltigen Stadtentwicklung darstellen wird. Der städtische Beschluss ‚Höchste Priorität für Klimaschutz‘ wird darin berücksichtigt“, so Vorstand Armin Niedenthal.

Die BVD daheim GmbH & Co. KG, ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der bauverein AG, hatte das Grundstück im Dezember 2019 von der Stadt Darmstadt erworben. Der Messplatz - im Norden von der Marburger Straße, im Osten von der Arheilger Straße und im Süden von der Alsfelder Straße begrenzt - ist aufgrund seiner Größe, Lage und vorhandenen Infrastruktur sehr gut für die innenstadtnahe Wohnraumentwicklung geeignet. Mit der Erschließung des Areals wird die von Stadt und bauverein AG verfolgte Strategie der städtischen Innenentwicklung umgesetzt. Es werden Wohnungen mit einer Gesamtfläche von bis zu 41.800 Quadratmetern entstehen. Diese sind für die durch die Zunahme der Bevölkerung nach wie vor wachsende Stadt von besonderer Bedeutung. Es soll ein differenziertes Wohnraumangebot geschaffen werden, dass die städtischen Beschlüsse zur angemessenen Wohnraumversorgung für niedrige und mittlere Einkommen umsetzt.

Wichtiger Bestandteil der Planungen ist außerdem ein modernes und zukunftsweisendes Mobilitätskonzept.

Im Vorfeld des Grundstücksankaufs wurde ein Architektur- und Stadtplanungsbüro beauftragt, für das Quartier ein erstes städtebauliches Konzept zu erarbeiten. Diese Planung war in ihren Grundzügen mit dem Stadtplanungsamt vorabgestimmt und Grundlage des Kaufvertrags.

Um den hohen Innovations- und Qualitätsansprüchen an das Quartier gerecht zu werden, wurden nach Ankauf des Grundstücks in einem zusätzlichen Verfahren mehrere vergleichende Planungsvorschläge erarbeitet und den städtischen Ämtern und externen Beratern vorgestellt. Diese Planungen wurden zudem in interdisziplinärer Zusammenarbeit mit Klimagutachtern, Landschaftsarchitekten sowie Verkehrsplanern entwickelt. Die von den beteiligten Fachleuten ausgewählte Variante wird den Anforderungen an Klimaschutz, Freiraumqualitäten, Verkehr, Energie, Wohnqualität in besonderem Maße gerecht und ist Grundlage der weiteren Planung.

Das Projekt wird zu gegebener Zeit im Gestaltungsbeirat vorgestellt.

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