Wohnsituation in der EU 

Wohnraum in Deutschland erschwinglich

Der Deloitte Property Index – Overview of European Residential Markets zeigt, dass Deutschland im europäischen Vergleich 2011 die wenigsten Häuser und Wohnungen gebaut hat. Die Preise für private Immobilien bzw. Wohnraum liegen im europäischen Mittelfeld, allerdings bei einem signifikant höheren Pro-Kopf-Einkommen. Aber gleichzeitig verzeichnet Deutschland einen der deutlichsten Preisanstiege. Die Stadt mit dem teuersten Wohnraum ist Paris, die günstigste Budapest. Auch hier liegen die ausgewählten deutschen Städte im Mittelfeld. Deutschland ist im Vergleich zu den zwölf untersuchten europäischen Ländern Schlusslicht im Verhältnis der Anzahl fertig gestellter Wohnungen pro Einwohner. Der Wohnraumbestand in Europa liegt im Durchschnitt bei 474 Appartements/1000 Einwohner. Im gesamteuropäischen Durchschnitt müssen 3 200 €/Einwohner und 5 800 €/Haushalt für Wohnraum, wie Miete oder Instandhaltung, aufgebracht werden. Deutschland steht dabei hinter Dänemark, Frankreich und Österreich an vierter Stelle. Die Gesamthaushaltskosten für Wohnen liegen in Deutschland über dem europäischen Durchschnitt.

 

Informationen unter: www.deloitte.de

x

Thematisch passende Artikel:

Ausgabe 03/2012 Deloitte-Studie

Kommunales Immobilienmanagement

Der Deloitte-Studie „Municipal Real Estate – Comparing Public Real Estate Management in European Cities“ zeigt, dass in den meisten europäischen Ländern die öffentlichen Einrichtungen die...

mehr

Wohnungsgenossenschaften: Doppelt stark in Brandenburg

Jeder fünfte Brandenburger Mieter lebt in einer Genossenschaftswohnung. Mit 20,6 % ist der Anteil der Wohnungsgenossenschaften am Mietwohnungsmarkt fast doppelt so hoch wie im gesamtdeutschen...

mehr

degewo-Mieten deutlich unter Berliner Durchschnitt

Der neue Berliner Mietspiegel weist eine durchschnittliche Miete von 5,84 € pro m² nettokalt aus. Das hat Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel jetzt bekannt gegeben. Die Mieten in der...

mehr

Wohnungsgenossenschaften: Doppelt stark in Brandenburg

Jeder fünfte Brandenburger Mieter lebt in einer Genossenschaftswohnung. Mit 20,6 % ist der Anteil der Wohnungsgenossenschaften am Mietwohnungsmarkt fast doppelt so hoch wie im gesamtdeutschen...

mehr

Unbezahlbar: Mieten schlucken hohe Einkommen

In Deutschlands reichsten Landkreisen haben die Mietpreise selbst die hohen Kaufkraftniveaus abgehängt. Das zeigt eine Analyse von immowelt.de, bei der die Nettokaltmieten mit der durchschnittlichen...

mehr