Manchmal werden Wünsche wahr

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Gunther Adler bleibt Baustaatssekretär. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat den erfahrenen und allseits geschätzten Fachmann aus dem bisherigen SPD-geführten Bundesumwelt- und Bauministerium übernommen. Die Interessenverbände der Wohnungswirtschaft frohlocken, hatten sie sich doch für Adler stark gemacht.

„Wir freuen uns über eine wirklich gute Entscheidung des neuen Bundesbauministers Horst Seehofer. Gunther Adler beizubehalten und ihn in das neue Ministerium zu übernehmen, ist eine kluge und richtige Entscheidung“, äußert sich beispielsweise die Präsidentin der Bundesarchitektenkammer, Barbara Ettinger-Brinckmann.

„Gunther Adler erfüllte in der vergangenen Legislaturperiode eine wichtige Schnittstellenfunktion für die Kommunikation zwischen Bundesregierung und Immobilienwirtschaft“, lobte der BID-Vorsitzende und ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner.

GdW-Präsident Axel Gedaschko erklärte: „Gunther Adler war bislang schon in einem schweren Umfeld der Garant für die Themen der Wohnungswirtschaft. Er hat wesentlich zum Gelingen des Bündnisses für bezahlbares Wohnen und Bauen beigetragen.“

DDIV-Geschäftsführer Martin Kaßler freut sich ebenfalls: „Die Zusammenarbeit hat sich in den vergangenen Jahren für Politik, Verbände und Unternehmen bewährt. Herr Adler hat wiederholt gezeigt, dass er erfolgreich parteiübergreifend agieren und unterschiedliche Interessen bündeln kann.“

Lob gab es auch von BFW-Präsident Andreas Ibel: „Es ist wichtig, dass die Fachkompetenz und exzellente Vernetzung des Staatssekretärs auf verantwortungsvoller politischer Position erhalten bleibt.“

Mal sehen, ob Gunther Adler diesen Lobeshymnen gerecht wird.

Und ein weiterer Wunsch aus der Wohnungswirtschaft scheint in Erfüllung zu gehen: So soll es künftig einen eigenen Bundestagsausschuss für Heimat, Bauen und Wohnen geben (das stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest).

Damit werde eine Kernforderung der Immobilienbranche erfüllt, unterstreicht ZIA-Präsident Mattner: „Es freut uns, dass die Bundespolitik so auf unsere Sorgen über eine Verdrängung unserer Themen reagiert hat.“ Schließlich beschäftige die Branche rund drei Mio. sozialversicherungspflichtig Erwerbstätige und erwirtschafte etwa 18 % der Bruttowertschöpfung. GdW-Präsident Gedaschko sieht das genauso: „Damit bekommt das Thema Wohnen auch eine angemessene Stellung in der parlamentarischen Arbeit.“

Da hat sich hartnäckige Lobbyarbeit offenbar bezahlt gemacht.

Ihr

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