Ein Fall für Jürgen Michael Schick: IVD-Präsident übernimmt Vorsitz der BID

IVD-Präsident Jürgen Michael Schick (links) ist jetzt auch für ein Jahr BID-Vorsitzender.
Foto: Jens Ahner/BID

IVD-Präsident Jürgen Michael Schick (links) ist jetzt auch für ein Jahr BID-Vorsitzender.
Foto: Jens Ahner/BID
Der IVD hat heute turnusgemäß für ein Jahr die Geschäftsführung der Bundesarbeitsgemeinschaft Immobilienwirtschaft Deutschland (BID) vom ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss übernommen. ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner übergab in Berlin den Staffelstab an IVD-Präsident Jürgen Michael Schick.

„Eine stabile Bundesregierung ist jetzt wichtiger denn je. Deutschland kann sich keinen weiteren Stillstand erlauben. Ansonsten würde das Ziel von 1,5 Mio. neuen Wohnungen in den kommenden vier Jahren immer weiter in die Ferne rücken und die angespannte Lage auf dem Wohnungsmarkt vieler Ballungsgebiete und Regionen würde sich zunehmend verschärfen“, warnte der IVD-Präsident bei der Amtsübergabe im Beisein der Staatssekretäre Gunther Adler (Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat) und Dr. Rolf Bösinger (Bundesministerium der Finanzen) sowie von Bundestagsabgeordneten und der Präsidenten der BID-Verbände. Der Wohnraummangel sei eine der dringlichsten Fragen unserer Gesellschaft – wenn nicht sogar das wichtigste gesellschaftspolitische Thema der Zukunft.

Schick weiter: „Es gilt jetzt, die guten Aspekte aus dem Koalitionsvertrag zügig umzusetzen. Gemeinsam mit der Politik wollen die Verbände der BID auf den Wohngipfel im Herbst hinarbeiten. Vom Gipfel im Kanzleramt erhoffen wir uns einen konkreten Aktionsplan für mehr Wohnungsneubau, mehr Wohneigentum und weniger Regulierung.“

Mit dem Wiederaufleben der Eigentumsförderung durch das Baukindergeld, dem Kreditbürgschaftsprogramm und der im Regierungsvertrag vereinbarte Bauoffensive seien seitens der Bundesregierung erste wichtige Impulse gesetzt worden. Zahlreiche andere Regierungs-versprechen müssen laut Schick jedoch noch eingelöst werden. Hierzu zählten unter anderem die Verbesserung der steuerlichen Abschreibung bei der energetischen Sanierung, die Erhöhung der linearen AfA auf sachgerechte drei Prozent, die Senkung der Grunderwerbsteuer, die Erweiterung und Ausgestaltung der bestehenden Musterbauordnung als Bundesrahmengesetz sowie schnellere und einfachere Baugeneh-migungsverfahren und grundsätzlich Entbürokratisierung.

IVD-Präsident Schick dankte ZIA-Präsident Dr. Mattner für seine engagierte Arbeit als BID-Vorsitzender im zurückliegenden Jahr. „Das war kein leichtes Jahr. Der Bundestagswahlkampf, die anschließenden Sondierungs- und Koalitionsverhandlungen und die Regierungsbildung bedeuteten viel Arbeit für die BID. Viele Themen hat die BID unter dem ZIA-Vorsitz intensiv begleitet. Mit Erfolg. Bei den Themen Klimaschutz, Baukostensenkung, bei der geplanten Neubauoffensive oder der Grundsteuer-Reform hat die BID eine deutliche Handschrift hinterlassen. Diese gute Arbeit wird der IVD als geschäftsführender Verband der BID fortsetzen.“

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