home&smart Preisindex: Nur leichte Bewegung beim Preis für das intelligente Zuhause

Die durchschnittlichen Preise für die Ausrüstung eines Musterhaushaltes mit Smart Home-Geräten sind im Monat Juli minimal gesunken. Eine Standardausstattung kostete im Juli im Durchschnitt gerade einmal 2 € weniger als im Vormonat. Die Preise für die günstigsten Geräte haben dagegen deutlicher nachgegeben. Die Preisdifferenz zwischen Standard- und Billigprodukten wird also noch größer.

Zu diesem Ergebnis kommt die monatliche Analyse der Preisentwicklungen durch home&smart (www.homeandsmart.de), dem eigenen Angaben zufolge führenden unabhängigen Verbraucherportal für die Themen Smart Home, Internet of Things und E-Mobility. Die Experten haben dafür die Preisentwicklungen der wichtigsten Smart Home-Produkte für die Standardausstattung eines Musterhaushalts analysiert.

„Vor allem Anbieter günstiger Alternativprodukte in den verschiedenen Gerätekategorien drängen weiter auf den Markt. Die steigende Zahl von Anbietern und Produkten, führt zu mehr Wettbewerb und insgesamt sinkenden Preisen“, analysiert Gechäftsführer Thilo Gans das Marktgeschehen.

Intelligenter Haushalt wird im Juli kaum günstiger

Von Juni auf Juli sind die durchschnittlichen Preise für eine Standardausstattung mit intelligenten Geräten für einen Musterhaushalt nur minimal gesunken. Im Juni lag der Preisindex für den definierten Haushaltswarenkorb bei 2.925 €. Nun ging er im Juli lediglich auf nun 2.923 € zurück.

Die Sicherheitstechnik wurde im Juni erneut günstiger

Nach unten gingen vor allem die Preise in der Kategorie Sicherheitstechnik. Die Preise hatten bereits im Vormonat um etwa 10 € nachgegeben und sind nun erneut um durchschnittlich rund 14 € gesunken. Damit ist die Investition in die Sicherheit der eigenen vier Wände nun fast wieder zum Preisniveau zu Jahresbeginn erhältlich, nachdem sich die Geräte im Mai noch deutlich verteuert hatten.

Angezogen haben dagegen erneut die durchschnittlichen Preise für Lichtsteuerungen und Soundsysteme, für die man zusammen nochmals rund 12 € mehr ausgeben muss als im Vormonat. Bereits im Juni hatten sich hier die Preise um rund 10 € erhöht.

Sparindex: Die Preise für die günstigsten Alternativprodukte ziehen an

„Durch neue Anbieter und neue Produkte steigt die Zahl verfügbarer Alternativen zu den Angeboten der etablierten Anbieter. Noch wehren sich viele Platzhirsche gegen den Preiskampf. Wenn sich diese Marktentwicklung jedoch so fortsetzt, werden sie bei den Preisen nachgeben müssen. Das dürfte sich dann für die Verbraucher auszahlen und das intelligente Zuhause zunehmend erschwinglicher machen“, erklärt Gans.

Ein Blick auf die Preisentwicklungen der günstigen Alternativprodukte ist vor allem für Smart-Home-Einsteiger immer lohnenswert. Wer sich die jeweils günstigsten Produkte einer Kategorie anschaffte, musste dafür im Juli 1.301 € ausgeben. Dieser in der monatlichen Analyse errechnete Sparindex aus den günstigsten Produktalternativen ist damit im vergangenen Monat um 25 € gesunken.

Es lohnt sich also zunehmend, die Preise gezielt zu vergleichen und sich über die Marktentwicklung zu informieren. Immerhin winkt eine Ersparnis von rund 1.620 € gegenüber den Standardprodukten. Für die sinkenden Preise bei den günstigsten Produkten waren im Juli vorwiegend die Geräte für Hausautomation und Steuerung sowie die Multiroomsoundsysteme verantwortlich. Dies steht im Gegensatz zu der Entwicklung bei den Standardprodukten.



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