Surfen mit Highspeed jetzt möglich: Netzbetreiber pepcom legt in Pritzwalk den Turbo ein

In sieben Monaten Bauzeit errichtete der Netzbetreiber pepcom, ein Unternehmen der Tele Columbus AG, sein bestehendes Kabelnetz für die Wohnungsbaugesellschaft Pritzwalk mbH. Im Rahmen dieser Modernisierung wurden Gebäude mit insgesamt 1445 Wohneinheiten sowie 22 Gewerbeeinheiten mit Glasfaser erschlossen. Kürzlich wurde das moderne Netz im Beisein von WBG-Geschäftsführerin Ellen Prill, und dem zukünftigen Bürgermeister Dr. Ronald Thiel sowie Vertretern des Netzbetreibers in Betrieb genommen.

Mit dem Netzausbau entstanden neue Glasfasertrassen in der brandenburgischen Kleinstadt Pritzwalk. Die Bedeutung dieser Infrastrukturmaßnahme geht über die Highspeed-Versorgung der WBG-Liegenschaften hinaus: Solche digitalen Infrastrukturen für schnelle Datenkommunikation sind für Städte und Gemeinden eine Voraussetzung, um im digitalen Standortwettbewerb nicht abgehängt zu werden.

Nun können sich erst einmal die Mieter der Wohnungsbaugesellschaft Pritzwalk freuen: Ab 1. Januar 2018 liefert der Netzbetreiber pepcom unter seiner Marke cablesurf ein breites TV-Angebot in SD und exzellenter HD-Qualität digital und unverschlüsselt in die Haushalte. Zusätzliche HD-Programme und Premium-TV Pakete stehen den Mietern als Option zur Verfügung. Auch ein günstiger Telefonanschluss und Internetzugänge mit Geschwindigkeiten bis zu 400 Mbit/s lassen sich über das neue Netz beziehen. „Das neue Netz bietet unseren Mietern sämtliche Möglichkeiten einer zeitgemäßen und nachhaltig leitungsfähigen Multimediaversorgung“, freut sich Ellen Prill, Geschäftsführerin der Wohnungsbaugesellschaft Pritzwalk mbH. „Die Chancen der Digitalisierung bieten zudem auch der Wohnungswirtschaft neue Perspektiven, die wir zunehmend für uns nutzen möchten.“ 

Das neue Glasfasernetz von pepcom ist ganz auf hohe Zukunftsfähigkeit ausgelegt. Dazu gehört eine problemlose Skalierbarkeit der verteilten Internetbandbreiten, die heutigen und künftigen Anforderungen entspricht, sowie eine Vorrüstung, mit der die Glasfaser vom Keller bis in die Wohnungen gebracht werden kann, wenn der Bandbreitenbedarf dies sinnvoll macht. „Was wir hier in Pritzwalk für die Wohnungsbaugesellschaft Pritzwalk realisiert haben, entspricht dem neuesten Stand der Technik im Bereich hybrider Glasfaser-Koax-Netze“, unterstreicht pepcom Geschäftsführer Rüdiger Schmidt. „Mit höchstens 32 Wohnungen an einem Glasfasercluster hat die Infrastruktur das Potenzial, in Zukunft auch Gigabit-Geschwindigkeiten zuverlässig in die Haushalte zu bringen.“

Mit dem Netzausbau verfügt Pritzwalk über eine leistungsfähige Internetanbindung und bietet einem Teil der Bevölkerung damit bereits Bandbreiten, die man sonst eher in Berlin oder München vermutet. „Mit der Netzmodernisierung und dem Glasfaserausbau kommen noch mehr Bürger von Pritzwalk jetzt in den Genuss einer sicheren Breitbandanbindung“, kommentierte der zukünftige Bürgermeister von Pritzwalk, Dr. Ronald Thiel, die Netzinbetriebnahme. „Mit dieser Infrastruktur mitten in unserer Stadt ist eine weitere Grundlage entstanden, um die Entwicklung von Pritzwalk ins digitale Zeitalter weiterdenken zu können.“