Berlin-Lichtenberg: HOWOGE-Richtfest für drei Stadthäuser

Die drei Stadthäuser sind im Rohbau fertiggestellt. Foto: HOWOGE / Pritzkuleit
Die drei Stadthäuser sind im Rohbau fertiggestellt. Foto: HOWOGE / Pritzkuleit
Anfang 2017 begannen die Arbeiten für drei achtgeschossige Stadthäuser in Berlin-Lichtenberg. Sechs Monate später hat die HOWOGE (www.howoge.de) den Richtkranz gehisst. Insgesamt 117 Wohnungen sowie zwei Senioren-Wohngemeinschaften und eine Tagespflege-Einrichtung werden derzeit auf dem 7.400 m² großen Areal an der Lichtenberger Dolgenseestraße gebaut. Dabei konnte mit Start der Hochbauarbeiten im Februar alle zwei Wochen je Gebäude ein Geschoss fertiggestellt werden.

Den Grund für diese kurze Bauzeit erklärt Geschäftsführerin Stefanie Frensch: „Im Sinne der Anwohner ist unser Bestreben die Bauzeiten so kurz wie möglich zu halten. Daher setzen wir bei vielen Neubauprojekten auf serielles Bauen. Bereits die Planung erfolgt grundsätzlich über ein einheitliches System mit immer wiederkehrenden Parametern. In der Bauphase arbeiten wir häufig mit vorgefertigten Bauelementen. So haben wir zum Beispiel 117 Fertigteilbalkone und 53 Fertigteiltreppen verbaut.“

Feierten Richtfest (v.l.n.r.): Bezirksbürgermeister Michael Grunst, Ragnar Ruhle (B&O Gebäudetechnik), Polier Enrico Friedrich, Senatorin Katrin Lompscher, HOWOGE-Geschäftsführerin Stefanie Frensch und Michael Sägesser (Winking · Froh Architekten BDA). Foto: HOWOGE / Pritzkuleit
Feierten Richtfest (v.l.n.r.): Bezirksbürgermeister Michael Grunst, Ragnar Ruhle (B&O Gebäudetechnik), Polier Enrico Friedrich, Senatorin Katrin Lompscher, HOWOGE-Geschäftsführerin Stefanie Frensch und Michael Sägesser (Winking · Froh Architekten BDA). Foto: HOWOGE / Pritzkuleit
Errichtet werden die Stadthäuser im Innenbereich eines U-förmigen Gebäuderiegels im Lichtenberger Ortsteil Friedrichsfelde. Die drei Punkthäuser ergänzen die zehngeschossige  Bestandsbebauung und erweitern das Angebot an kleinen sowie seniorenfreundlichen Wohnungen in der Umgebung. „Der Neubau ist eine sehr gelungene Ergänzung des bestehenden Quartiers, da das Projekt sowohl der Nachfrage vor Ort, als auch dem Bedarf der künftigen Bewohner gerecht wird“, sagt Katrin Lompscher, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen. Bezirksbürgermeister Michael Grunst ergänzt: „Insbesondere hier in Friedrichsfelde ist der Anteil älterer Menschen sehr hoch. Vor diesem Hintergrund begrüße ich sehr, dass explizit Angebote für diese Bevölkerungsgruppe geschaffen werden.“

Alle Ein- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen sind barrierefrei per Aufzug zu erreichen und verfügen über einen Balkon oder eine Terrasse. Mit ihren effizienten Grundrissen sind die Wohnungen vor allem auf die Bedürfnisse von Senioren, Singles und Paaren ausgelegt. So haben zwei Drittel aller Wohnungen einen Raum bzw. zwei Räume und sind zwischen 38 und 61 m² groß.

Ein Drittel der Wohneinheiten wird als geförderter Wohnraum zu Einstiegsmieten ab 6,50 € pro m² angeboten. Die übrigen Wohnungen kosten im Schnitt unter 10 € pro m². Darüber hinaus entstehen zwei Senioren-Wohngemeinschaften für je neun Personen, die von der Servento Servicegesellschaft mbH betrieben werden und eine Tagespflege-Einrichtung mit insgesamt zwölf Plätzen, deren Träger die Mevanta Pflegegesellschaft mbH ist.

Das nach KfW 70-Standard errichtete Quartier verfügt über Photovoltaik-Anlagen auf allen drei Dächern und wird nach jetzigem Planungsstand Ende September 2018 fertiggestellt.